Löschgruppe sieht ihr Ende näher kommen

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Beim Jahresrückblick ehrte Kreisbrandmeister Karl-Heinz Prömper (l.) bei der Löschgruppe Immerath langjährige Kameraden für ihre Treue. Der stellvertretende Stadtbrandinspektor Fred Höpgens (r.) sprach eine Beförderung aus, eine Uberstellung in die Ehrenabteilung und nahm eine Verabschiedung vor. Das Bild zeigt weiter von links: Ernst Schopen, Rolf Müller, Leo Otten, Bastian Bensberg, Aloys Goeres, LG-Führer Toni Nelles, Adam Paulus und Ludger Goebels. Foto: Dahmen

Erkelenz-Immerath. Beim Jahresrückblick der Freiwilligen Feuerwehr Erkelenz, Löschgruppe Immerath, im Josef-Haus war es deutlich zu spüren: Ihr Bestehen seit 1931 endet in absehbarer Zeit.

Mit der zurzeit laufenden Umsiedlung nach Immerath (neu) bei Kückhoven wird die Mannschaft am Schluss in die Löschgruppe Kückhoven integriert. Durch Umzug in andere Ortschaften sank die Zahl der Aktiven bereits auf zehn. Im Verlauf der Versammlung verließ ein weiterer Feuerwehrmann durch Wohnungswechsel die Löschgruppe.

Die Löschgruppe Immerath besitzt jetzt allein keine große Schlagkraft mehr, dafür steht ihr weiterhin die Bereitschaft des Zuges III mit den Löschgruppen Holzweiler, Borschemich, Katzem, Keyenberg und Lövenich zur Seite.

Die Umsiedlung der Bürger aus Immerath wird in allen Bereichen im Ort sicht- und spürbar. Viele Häuser sind bereits unbewohnt und wirken geisterhaft, erklärte Löschgruppenführer Toni Nelles. Trotzdem blickt die Löschgruppe optimistisch in die Zukunft.

Dass die Löschgruppe Immerath solange Bestand hat, verdankt sie den Männern im blauen Rock, die über Jahrzehnte ehrenamtlich für die Sicherheit der Bürger sorgten, auch wenn sie mit Erreichen der vorgeschriebenen Altersgrenze von 60 Jahren aus dem aktiven Dienst ausschieden. In der Ehrenabteilung „versehen” sie weiter ihren Dienst und pflegen die Kameradschaft.

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