Lob für das Engagement der Sternsinger

Von: anna
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Viele gekrönte Häupter, die Geld für das Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ gesammelt hatten, wurden am Freitag im Heinsberger Kreishaus empfangen. Foto: Anna Petra Thomas
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Lukas Schnelle mit Regionaldekan Gottfried Maria Graaff und Maya Schnelle mit Landrat Stephan Pusch (von links nach rechts) brachten in diesem Jahr den Segensspruch am Heinsberger Kreishaus an. Foto: Anna Petra Thomas
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„Komm, komm, folge dem Stern“, klang es zu Gitarrenklängen von Gemeindereferentin Irmgard Zielenbach beim Empfang der Sternsinger im Heinsberger Kreishaus aus vielen kleinen und großen Kehlen. Foto: Anna Petra Thomas

Kreis Heinsberg. Auch in diesem Jahr war der Weg durch das Heinsberger Kreishaus bis zur Kantine gut ausgeschildert für all die Sternsinger, die am Freitagnachmittag der Einladung von Landrat Stephan Pusch zum bereits traditionellen Empfang gefolgt waren.

Dieser ließ es sich nicht nehmen, jedes der kleinen gekrönten Häupter persönlich zu begrüßen. Offiziell mit Mikrofon tat dies dann zunächst die regionale Jugendbeauftragte Ingrid Beiten, auch im Namen ihrer fleißigen Kollegen und der ehrenamtlichen Unterstützer am großen Topf mit Kakao für alle.

Pusch ging in seiner kurzen Ansprache zunächst auf die Botschaft der diesjährigen Aktion ein: „Segen bringen, Segen sein. Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit!“ Dies sei ein wichtiges Thema, so Pusch, denn viele Kinder auf der Welt hätten tatsächlich „Kohldampf“. Und dabei sei doch eigentlich genug für alle da, nur gerecht verteilt sei es nicht. „Aber ihr tragt dazu bei, dass es etwas gerechter wird“, lobte er das Engagement der rund 50 Sternsinger, die seiner Einladung zusammen mit ihren Betreuern gefolgt waren.

Die Sternsinger beim Empfang kamen in diesem Jahr im Stadtgebiet Heinsberg aus Aphoven, Karken, Kirchhoven, Unterbruch und Heinsberg selbst, in der Gemeinde Gangelt aus Hastenrath und Gangelt selbst, darüber hinaus aus Hückelhoven-Kleingladbach, Waldfeucht-Bocket, Wassenberg-Effeld und aus Wegberg. Willkommen hieß die Könige, Sternträger und Begleiter zudem Markus Schnorrenberg als Vertreter des Regionalverbandes vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Dieser ist neben dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ Träger der jährlichen Aktion. „Ihr habt euch weder von Wind und Regen noch von Sturm abhalten lassen“, betonte er. Alle Aktiven hätten aber nicht nur ihre Freizeit geopfert und Spenden gesammelt, sondern mit ihrem Weg auch die christliche Botschaft von Weihnachten in die Häuser gebracht. Er rief die Sternsinger dazu auf, sich von einer hier oder da vor der Nase zugeschlagenen Tür nicht entmutigen zu lassen und auch im kommenden Jahr wieder dabei zu sein.

„Ihr sammelt Geld, und damit wird viel Gutes getan“, stellte Regionaldekan Gottfried Maria Graaff fest. Ein Segen für die Kinder seien aber auch die sie begleitenden Erwachsenen. „Das ist ein ganz toller Dienst“, erklärte er den Vorbildcharakter dieser Begleitung im Ehrenamt, im Tun für Mitmenschen. „Denn die Kinder brauchen es, dass man ihnen ein Ideal ins Herz legt“, sagte er.

Gemeinsam mit Stephan Pusch unterstützte er in diesem Jahr die Sternsinger aus Kleingladbach dabei, den Segensspruch auch über der großen Drehtür am Kreishaus anzubringen. Kleingladbach sei sein Heimatort, erklärte Pusch den Kindern und merkte an, dass er mit Mayas Schnelles Vater Thomas selbst schon als Sternsinger dort unterwegs gewesen sei.

Abgerundet wurde der Empfang wieder durch gemeinsames Singen mit Gemeindereferentin Irmgard Zielenbach und durch ein interessantes Quiz. Fragen gab es da nicht nur zum Thema Sternsinger, sondern zum Spaß aller auch zu Landrat und Regionaldekan.

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