Linden an K21 in Kempen werden gefällt

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Die Lindenallee in Heinsberg-Kempen: Die Bäume sollen jetzt gefällt werden. Foto: Anna Petra Thomas

Kreis Heinsberg. Die Lindenallee in Heinsberg-Kempen (Straße Stahe / Kreisstraße 21) ist nach Ansicht der Unteren Landschaftsbehörde aufgrund des schlechten Zustandes der Bäume nicht mehr länger zu erhalten. Die Bäume sollen nach derzeitigem Stand noch Ende Februar gefällt werden. Dies teilte die Pressestelle des Kreises Heinsberg mit.

Die Gewährleistung der Verkehrssicherheit liegt demnach beim Kreis Heinsberg. Im Rahmen der von Mitarbeitern des Kreisbauhofes regelmäßig vorgenommenen Baumkontrollen sei seit Jahren ein stetiger Rückgang der Vitalität der Bäume dokumentiert worden, erklärte die Pressestelle des Kreises.

Immer wieder habe totes Holz herausgeschnitten werden müssen. In der Zwischenzeit sei bei einigen Bäumen der Brandkrustenpilz festgestellt worden. Der genannte Pilz beschleunige den Holzabbau und schwäche die Standfestigkeit der Bäume, sodass ein schnelles Handeln erforderlich sei.

Ein Erhalt der Bäume durch anderweitige Maßnahmen, etwa ein Kappen der Kronen, sei aufgrund der schwachen Vitalität keine Alternative zur Fällung. Daher habe sich die Untere Landschaftsbehörde entschieden, die Fällung vorzunehmen.

Die Maßnahme sei im November dem Beirat bei der Unteren Landschaftsbehörde vorgestellt worden, der dieser Fällung zugestimmt habe. Die zu fällenden Bäume könnten sowohl höhlenbrütenden Vogelarten als auch Fledermäusen als Fortpflanzungs- beziehungsweise Ruhestätte dienen. Deshalb seien die Bäume durch einen Biologen in Augenschein genommen worden. Ferner sei beabsichtigt, in der Umgebung künstliche Ruhestätten für Fledermäuse anzubringen.

Eine Ersatzpflanzung für die gefällten Bäume wird laut Kreis im Herbst dieses Jahres erfolgen.

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