Liberale: B 56n und WFG müssen Selfkant Impulse geben

Von: agsb
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Mit diesem Infrastrukturprojekt sind große Hoffnungen verknüpft: Ab Mai soll über die B 56n der Verkehr rollen. Foto: Stefan Klassen
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Der Vorstand des FDP-Ortsverbands Selfkant mit Erich Hacken (l.), Vorsitzender Karl Busch (Mitte) und Ernst Grein (r.) begrüßten die Gastredner Stefan Lentzen (2.v.l.) und Dr. Klaus Wagner. Foto: agsb

Selfkant-Süsterseel. Recht ruhig und mit musikalischer Begleitung durch das Alpen-Duo schien der 24. Neujahrsempfang der Selfkant FDP in der Gaststätte Wehrer Bann zu laufen. Als Gastredner war Andreas Terhaag aus Mönchengladbach eingeplant, doch die Wintergrippe verhinderte einen Auftritt.

So sprangen kurzfristig FDP-Kreisvorsitzender Dr. Klaus Wagner und Fraktionsvorsitzender Stefan Lentzen ein.

Karl Busch, Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Selfkant, begrüßte die Gäste, wobei deutlich wurde: Nicht nur den Vereinen fehlt die Jugend. „Wo sind die jungen Menschen, die die Fragen an die Politiker haben?“, fragte Wagner. Gerade ein solch lockerer Neujahrsempfang sei eine passende Gelegenheit, mit den Politikern zu sprechen. Doch es wurden nur wenige Menschen U50 gesichtet.

Der Kreisvorsitzende betonte, dass die Fertigstellung der Bundesstraße 56n nicht für den Selfkant ein Gewinn sei und die Möglichkeit biete, sich noch mehr der Niederlanden und Belgien zu nähern. Besonders die Industrieanbindung und Entstehung neuer Arbeitsplätze seien Vorteile. Zudem: Neubaugebiete seien mehr als sinnvoll, um die Jugend an die Heimat zu binden, betonte Wagner.

Während sich Stefan Lentzen eine starke NRW-FDP wünschte, um ein deutliches Zeichen für die Bundestagswahl zu setzen, trat in der Fragerunde wieder liberaler Kampfgeist zutage. Urgestein Heinz Fiegen haderte mit seiner einst so geliebten Partei und gab sich kämpferisch. Hatte Dr. Klaus Wagner zuvor von der Chance durch die B 56n gesprochen, so kritisierten die Selfkant-Liberalen die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG). Dort bestehe kein Interesse an möglichen Gewerbegebieten im Bereich der Gemeinden Selfkant und Gangelt, die WFG habe nur die Gebiete Erkelenz/Wegberg im Blick, kritisierten etwa die Fraktionsmitglieder Ernst Grein und Hans Schürgers. Es entbrannte eine Diskussion, und die beiden Gastredner zeigten sich überrascht vom Engagement der Selfkant-Liberalen. Es gelte, in dieser Angelegenheit nachzuhaken, hieß es.

Dass es beim Neujahrsempfang nicht nur politisch, sondern auch karnevalistisch zuging, dafür sorgte das Prinzenpaar Cristiano I. und Uta (Daehnhardt) der KG Kleischötte aus Süsterseel.

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