Leitwort der Sternsinger lautet: „Kinder zeigen Stärke”

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Die Aktion Dreikönigssingen steht im Januar wieder an: Im Heinsberger Jugendzentrum „Die Brücke” fand ein regionales Vorbereitungstreffen für die Begleiter der Sternsinger statt. Foto: Petra Wolters

Kreis Heinsberg. „Kinder zeigen Stärke” lautet das Leitwort der Sternsinger im Jahr 2011. Ingrid Beiten, zuständig für Jugendpastoral im Büro der Jugendbeauftragten in Hückelhoven, und Wilfried Wunden, Referent Entwicklungspolitik beim Diözesanverband Aachen der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), haben die Aktion den Organisatoren aus den Pfarreien in der Region Heinsberg bei einem Vorbereitungstreffen im Heinsberger Jugendheim „Die Brücke” vorgestellt.

Getragen wird auch die 53. Aktion Dreikönigssingen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger” und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Jährlich könnten derzeit mit den Mitteln aus der Aktion rund 2400 Projekte für Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa, in insgesamt etwa 110 Ländern, unterstützt werden. Sie sei inzwischen die weltweit größte Solidaritätsaktion, bei der sich Kinder für Kinder in Not engagieren, so Wunden.

Allein im Bistum Aachen wurden in diesem Jahr im Rahmen der Aktion rund 1,3 Millionen Euro gesammelt. Die größte Einzelsumme kam dabei mit knapp 224.000 Euro allein aus der Region Heinsberg. Insgesamt 70 Pfarreien und eine Gemeinschaft von Gemeinden beteiligten sich hier. Insgesamt habe die Beteiligung im Bistum bei rund 90 Prozent der Gemeinden gelegen, so Wunden weiter. Etwa 30.000 Kinder und bis zu 9000 Betreuer seien in den ersten Januar-Tagen für den guten Zweck unterwegs gewesen, schätzte er.

Kambodscha ist im kommenden Jahr das Beispielland der Aktion. Dabei werden vor allem Kinder mit Behinderungen in Blick genommen. „Sie machen deutlich, dass man mit einer Behinderung fast alles erreichen kann, wenn man nur an sich glaubt und die nötige Unterstützung bekommt”, so der Referent, der den Teilnehmern des Vorbereitungstreffens gemeinsam mit Ingrid Beiten den in Kambodscha gedrehten Dokumentarfilm präsentierte. In einem kleinen Spiel hatten die Gäste zuvor in kleinen Gruppen selbst erfahren, was es heißt, behindert zu sein. Ohne hören zu können, ohne zu sehen oder ohne sprechen zu können, sollten sie sich gegenseitig ihren Tagesablauf erklären.

Abschließend informierten die Organisatoren des Vorbereitungstreffens ihre Gäste über die Materialien zur Aktion, etwa in Form von Arbeitsheften oder Plakaten. „Es ist am Anfang immer ein bisschen mühselig, aber dann klappt es doch und anschließend sagen auch die Kinder wieder: Es war schön!”, freute sich dabei Roswitha Euler, die bereits seit mehr als 20 Jahren das Dreikönigssingen in Kleingladbach organisiert.
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