Leistungsfähigkeit hat zugenommen

Von: hewi
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Der offiziellen Einweihung des neuen Traktes am Hermann-Josef-Krankenhaus wohnten am Montag viele Ehrengäste bei, unter anderem auch Regierungspräsident Hans Peter Lindlar. Foto: Koenigs

Erkelenz. Mit der Eröffnung des Neubaus am Erkelenzer Hermann-Josef-Krankenhaus steht dem Umzug der Geriatrie und Urologie sowie der augenärztlichen Belegstation von Immerath nach Erkelenz nichts mehr im Weg.

Mit einem Festakt wurden die neuen Anbauten am Montag offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Auch Regierungspräsident Hans Peter Lindlar, der vor rund zweieinhalb Jahren bei der Grundsteinlegung dabei gewesen war, war gekommen. „Jetzt kommt zusammen, was zusammen gehört”, erklärte er mit Blick auf den Umzug des Immerather Haus Nazareth, das nach der Übernahme 21 Jahre lang als Außenstelle des Erkelenzer Krankenhauses gedient hatte.

Das Land NRW hatte sich mit rund 3,5 Millionen Euro an den Baukosten von insgesamt 22,5 Millionen Euro beteiligt. Den Großteil der Kosten trägt allerdings RWE Power. Wegen des Tagebaus muss das Krankenhaus in Immerath weichen.

Das neue leistungsstarke Krankenhaus in Erkelenz könne sich dem Vergleich mit dem Wettbewerb stellen, erklärte Lindlar. Vor allem die moderne Leistungsfähigkeit in einem ländlichen Gebiet, die man sonst eher in städtischen Lagen vorfinde, sei ein Garant für eine erfolgreiche und wirtschaftlich stabile Zukunft des Hauses.

Bürgermeister Peter Jansen ergriff in seiner Funktion als Kuratoriumsvorsitzender der Hermann-Josef-Stiftung das Wort. „Ein großes Werk wurde erfolgreich vollbracht”, erklärte er und hob hervor, dass der Neubau nicht freiwillig, sondern in Folge des herannahenden Tagebaus angegangen worden sei.

Mit der Erweiterung für die „Immerather Stationen” sei auch die Chance genutzt worden, das fachliche Angebot in Erkelenz zu erweitern und auszubauen. Das bisher gute medizinische Angebot sei mit „neuster Medizintechnik und höchstem Komfort” noch einmal verbessert worden.

Qualität beweise das Krankenhaus auch bei den betriebswirtschaftlichen Daten. So gehöre das Haus zu den von der Kostenseite her positiv hervorzuhebenden Einrichtungen in der Region, sagte Verwaltungsdirektor Wolfgang Salz.
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