Leistungsbezieher sollen vom Neubau profitieren

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Kreis Heinsberg. Die Trägerversammlung des Jobcenters Kreis Heinsberg, bestehend aus Vertretern der Agentur für Arbeit ­Aachen-Düren und des kommunalen Trägers Kreis Heinsberg, traf sich zu einer turnusmäßig stattfindenden Sitzung erstmalig in den neuen Räumlichkeiten des Jobcenters in Heinsberg an der Schafhausener Straße 50.

Die Trägervertreter nahmen diese Gelegenheit wahr, nach der Sitzung den Neubau zu besichtigen.

Nach dem Rundgang und der Besichtigung einiger Räumlichkeiten, wobei auch die Gelegenheit zum kurzen Austausch mit einigen Jobcenter-Mitarbeitern und einer im sogenannten Coaching-Center betreuten Gruppe von arbeitsuchenden, alleinerziehenden Kundinnen wahrgenommen wurde, zeigten sich die Vorsitzende der Trägerversammlung, Gabriele Hilger, Leiterin der Agentur für Arbeit Aachen-Düren, sowie die weiteren Mitglieder des Gremiums von den neu geschaffenen und sehr funktional gestalteten Räumlichkeiten und Strukturen, die unter anderem auch verbesserte Sicherheitsmaßnahmen beinhalten, sehr beeindruckt.

Hilger brachte zum Ausdruck, dass mit dem Bezug des angemieteten Neubaus in Heinsberg nach dem vor einem Jahr bereits bezogenen Jobcenter-Gebäude in Geilenkirchen ein weiterer wichtiger Schritt zur Zentralisierung der Jobcenter-Geschäftsstellen auf vier Standorte vollzogen worden sei. Die Zentralisierungen an den Standorten Erkelenz und Hückelhoven sollen im November folgen.

Die Allgemeine Vertreterin des Landrates, Liesel Machat, ebenfalls Mitglied der Trägerversammlung, betonte, dass nicht nur durch die Umzüge in passend hergerichtete Liegenschaften an nur noch vier Standorten (zuvor gab es zwölf Stellen in acht Orten), sondern auch durch möglich gewordenen optimierte organisatorische Rahmenbedingungen eine für die Leistungsbezieher spürbare Verbesserung eintreten werde. Machat zeigte sich überzeugt, dass auch die rund 240 Bediensteten des Jobcenters durch eine höhere Arbeitszufriedenheit profitieren würden.

Das Gebäude in Heinsberg an der Schafhausener Straße 50 vereint die ehemaligen Nebenstellen des Jobcenters an der Schafhausener Straße 44 und 52 und an der Westpromenade 9 in Heinsberg sowie an der Schulstraße 7 in Waldfeucht-Bocket. Ebenfalls wurden das ehemals in Erkelenz untergebrachte Coaching Center samt Team, das Kunden bei Bewerbungsaktivitäten aktiv begleitet und unterstützt, sowie der Ermittlungsdienst des Jobcenters am neuen Standort in Heinsberg integriert. Die Gremienvertreter wie Personalrat, Gleichstellungsbeauftragte und Schwerbehindertenvertretung konnten ihre Büros am neuen Standort beziehen.

Neben Platz für insgesamt 86 Mitarbeiter gibt es auch Schulungs- und Besprechungsräume, die unter anderem für verschiedene Aktivitäten und Maßnahmen mit Arbeitgebern und Kunden genutzt werden können. Am Standort in Heinsberg sind sich nun alle für den Einzugsbereich Gangelt, Heinsberg, Selfkant und Waldfeucht zuständigen Integrationsfachkräfte und die Sachbearbeitung für die Gewährung von Leistungen zum Lebensunterhalt unter einem Dach zu finden.

Zentrale Aufgabenbereiche wie Geschäftsführung, Rechtsbehelfsstelle, Sachgebiet zur Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie eine Anlaufstelle für Kundenbeschwerden befinden sich ebenfalls in den neuen Räumlichkeiten in Heinsberg.

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