Kreis Heinsberg - Leichtathleten können sich glücklich schätzen

Leichtathleten können sich glücklich schätzen

Von: agsb
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Bei den Leichtathleten im Krei
Bei den Leichtathleten im Kreis Heinsberg herrscht Grund zur Freude: Landrat Stephan Pusch (6. v. l.) und Stützpunktleiter Harald Eifert (4. v. r.) präsentierten das Schild, das die Ernennung der Heinsberger Schulsportanlage Im Klevchen zum Landesleistungsstützpunkt dokumentiert. Foto: agsb

Kreis Heinsberg. Die Leichtathleten im Kreis Heinsberg können sich glücklich schätzen, verfügen sie doch jetzt offiziell über einen Landesleistungsstützpunkt.

Standorte im Kreisgebiet sind die Heinsberger Schulsportanlage Im Klevchen, wo das entsprechende Schild am Montagnachmittag im Beisein von Landrat Stephan Pusch präsentiert wurde, und das Willy-Stein-Stadion in Erkelenz, wo die entsprechende Legitimation am Donnerstagnachmittag im Beisein von Bürgermeister Peter Jansen angebracht werden soll.

Bei der offiziellen Stützpunkteröffnung in Heinsberg, wo die Anlage besichtigt wurde, waren auch Repräsentanten von Kreissportbund, Kreisgymnasium und Kreissparkasse zugegen, die als Partner des Leichtathletikkreises fungieren. Zur Eröffnung in Erkelenz, wo der Blick vor allem darauf ausgerichtet wird, wie die Anlagen im Jahr 2012 aussehen werden, wird am Donnerstag unter anderen der leitende Landestrainer Dieter ­Voigt erwartet, der künftig für den Leistungssport der Leichtathletik in Nordrhein-Westfalen verantwortlich zeichnet.

Angesichts der langjährigen guten Arbeit und herausragender Erfolge im Nachwuchsbereich hatte sich der Landesverband Nordrhein für einen Stützpunkt im Kreis Heinsberg eingesetzt, doch war dies zunächst am Veto der Förderpartner (Innenministerium, Landessportbund und Sportstiftung) gescheitert, wie der Vorsitzende des Leichtathletikkreises, Harald Eifert, berichtete. Die Zahl der Stützpunkte sollte verringert werden, was auch geschah. Einige Stützpunkte wurden abgeschafft, andere zusammengelegt. Letztlich entstand aber doch der neue Stützpunkt im Kreis Heinsberg, der als „Stützpunkt Grenzland” betitelt wurde.

Zu seinem Bereich gehören auch der Kreis Aachen sowie Teile des Kreises Niederrhein-West wie Mönchengladbach und Korschenbroich. Die Hauptstelle und Leitung des Stützpunktes obliegt aber dem LA-Kreis Heinsberg mit dem Vorsitzenden Harald Eifert an der Spitze, der als Landestrainer und Stützpunktleiter fungiert.

Mit seiner Vision und seinem Konzept hatte Harald Eifert bei Landrat Stephan Pusch vorgesprochen. Gemeinsam wurde die Schulsportanlage in Heinsberg begutachtet. Eiferts Ideen, wie die Belange der Leichtathletikvereine im Kreis und die Belange des Schulsports gebündelt werden könnten, überzeugten den Landrat. Zumal mit Kreissportbund, Kreisgymnasium und Kreissparkasse weitere Partner für dieses Projekt gefunden werden konnten. Außerdem sind neue Ideen wie die Übernahme von Patenschaften in der Planung. Der Landrat lobte die Eigeninitiative und das Engagement in dieser Angelegenheit.

Die Schulsportanlage liegt etwas abseits und schien zu verkommen. „Es ist beeindruckend, was hier in den letzten Monaten geleistet wurde”, so Pusch. Eifert sprach seine Leichtathletikfreunde des SC Myhl an und gewann weitere Unterstützer. Er mobilisierte alle Kräfte und Verbindungen, nutzte Kontakte zu Schulen und sammelte hier und da ausgesondertes Sportgerät ein. Alles wurde überarbeitet. Und nach der Renovierung suchen die Räumlichkeiten ihresgleichen, die Athleten finden optimale Verhältnisse vor.

Nachwuchsarbeit ist „mehr als gut”

Stolz verweist Harald Eifert, der Vorsitzende des Leichtathletikkreises Heinsberg, auf die Nachwuchsarbeit, die „mehr als gut” sei. Dies würden die Ergebnisse dieser Saison beweisen, „denn mit Christina Zwirner und Jonas Hanßen haben wir zwei Deutsche Jugendmeister”. Zudem seien Christina Zwirner und Lauritz Langner nationale Vizemeister geworden. Und zweistellig sei die Zahl der Erfolge bei Westdeutschen Meisterschaften und Landesmeisterschaften.

Harald Eifert erklärte weiter: „Die Investitionen der jüngeren Vergangenheit und die Investitionen, die noch getätigt werden, sind sehr gut angelegt, wie die Erfolge in der Vergangenheit und der Gegenwart beweisen. Für die Zukunft ist bereits vorgesorgt. Und die Investitionen werden den Leichtathleten dabei helfen, ihre Leistungsfähigkeit weiter zu steigern.”

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