Kreis Heinsberg - Lehrer im Warnstreik: „Angebot ist nicht akzeptabel”

Lehrer im Warnstreik: „Angebot ist nicht akzeptabel”

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Kreis Heinsberg. Vierter Warnstreik der angestellten Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen: Wenn an diesem Freitag die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und dem Beamtenbund (dbb tarifunion) in Düsseldorf für acht Prozent mehr Einkommen bei den Landesbeschäftigten demonstrieren, sind auch wieder Lehrer aus dem Kreis Heinsberg dabei.

Zusammen mit Polizeibeamten, Feuerwehrleuten, Finanzbeamten und anderen Landesbeschäftigten machen sie sich auf den Weg, um in der Landeshauptstadt Flagge zu zeigen. Die GEW hat die angestellten Lehrer zu einem weiteren ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

„Das Angebot der Arbeitgeber ist nicht akzeptabel. Dies würde eine Tariferhöhung von nur 2,1Prozent bedeuten und damit noch nicht einmal die gestiegenen Lebenshaltungskosten auffangen”, begründete Klaus D. Lange, der Vorsitzende der GEW im Kreis Heinsberg, die landesweite Demonstration und ergänzte:

„Wir wollen einen Abschluss, der mit dem der Beschäftigten des Bundes und der Kommunen vergleichbar ist.” Es könne nicht angehen, dass die Angestellten und Beamten auf Landesebene weiterhin von der allgemeinen Preis- und Einkommensentwicklungen abgeschnitten würden.

„Der Unmut der Kolleginnen und Kollegen richtet sich vor allem gegen Finanzminister Helmut Linssen”, so Lange. Denn dieser sitze für die Arbeitgeber am Verhandlungstisch und sei deswegen entscheidend daran beteiligt, dass bisher kein akzeptables Angebot vorliege.

„Wir erwarten, dass Finanzminister Linssen bei der vierten Verhandlungsrunde am kommenden Wochenende seine Blockade aufgibt und eine akzeptable Lösung für die Landesbeschäftigten unterstützt”, erklärte der GEW-Kreisvorsitzende.
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