Kreis Heinsberg - Lebenshilfe: „Der Clubabend gehört zu unserem Leben”

Lebenshilfe: „Der Clubabend gehört zu unserem Leben”

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Bei der Disco wurde richtig ab
Bei der Disco wurde richtig abgerockt: Der Freizeitclub Treffpunkt der Lebenshilfe besteht seit 40 Jahren. Dies wurde in der Lebenshilfe-Werkstatt in Heinsberg gefeiert.

Kreis Heinsberg. Seit Anfang der 70er-Jahre organisieren freiwillige Helfer regelmäßig Tanzabende, bauen die Licht- und Tonanlage auf und ermöglichen den Mitgliedern des Lebenshilfe-Freizeitclubs Treffpunkt einen schönen Abend. So ging es hoch her zum 40-jährigen Bestehen vom Treffpunkt.

Speisesaal, Foyer und Innenhof der Lebenshilfe-Werkstatt in Heinsberg an der Borsigstraße waren in Disco und Biergarten verwandelt worden. Die meisten der 400 Mitglieder waren angereist, um mal wieder richtig abzurocken. Zur Feier des Tages gab es Essen und Trinken für die Menschen mit Behinderung kostenlos.

Die Clubbetreuerinnen und Clubbetreuer unter Leitung von Maria Nolden hatten ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt: Nach Sektempfang und Luftballonwettbewerb servierte Lebenshilfe-Chefkoch Uwe Heider mit seinen Helferinnen Grillwürstchen und Kartoffelsalat. Derweil wurde in der Disco bereits kräftig getanzt.

Der Jubel kannte keine Grenzen, als Praktikantinnen der Lebenshilfe gemeinsam mit Freundinnen in immer wieder neuer Kostümierung eine Tanzperformance zu 40 Jahre Musikgeschichte auf die Bühne zauberten. Monika Werres und Lebensgefährte Johann Tobien, seit fast 40 Jahren Clubmitglieder, waren begeistert: „Wir sind stolz und glücklich, schon so lange dabei zu sein. Der Clubabend gehört zu unserem Leben, den verpassen wir nie!” Die beiden erhielten ebenso wie alle Clubmitglieder eine Urkunde.

Das Finale gehörte dem Betreuer-Team, das wieder einen perfekten Abend gestaltet hatte. Lebenshilfe-Vorstandsmitglied Jakob Lieck dankte den zum Teil seit Jahren ehrenamtlich tätigen Kräften: „Ich kann Ihnen im Namen der Lebenshilfe Heinsberg nur von ganzem Herzen für Ihr Engagement, Ihren Enthusiasmus und Einfallsreichtum danken.” Gemeinsam mit Maria Nolden überreichte er den Betreuern unter anhaltendem Beifall der Mitglieder Präsente.

Als sich die Lebenshilfe Heinsberg 1966 gründete, sollten Freizeitangebote für junge Menschen mit Behinderung geschaffen werden. Engagierte Betreuer organisierten die ersten Tanzabende. Rund 30 Menschen mit Behinderung trafen sich von nun an regelmäßig zum Tanzen und Feiern; es wurden kleinere Ausflüge und Wochenendaktionen geplant. Was in den 70er-Jahren als Freizeitprojekt entstand, ist heute ein echter Treffpunkt, der sich herumgesprochen hat.

„Vor allem, wenn wir unsere Feten in anderen Diskotheken im Kreis Heinsberg, wie etwa im Geilenkirchener Musikpark, veranstalten, erleben wir, dass unsere jahrzehntelange integrative Arbeit Früchte trägt. Denn dann feiern Hunderte Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam”, freut sich Maria Nolden und ist stolz auf ihr Team der freiwilligen Helfer.

Eine weitere Feier zum Jubiläum des Freizeitclubs Treffpunkt ist bei „Jeck fürn guten Zweck” an diesem Samstag, 22. September, 19.30 Uhr, in Birgden auf dem Großen Pley geplant. Den Abend gestalten die Kölner Band Kasalla, die Mönchengladbacher Band Echt Lekker, die Selfkanter Kellerjunges, die Tanzgruppen Showlights (Waldenrath), Inferno (Birgden)und Silberstern (Lebenshilfe Heinsberg) sowie die Lebenshilfe-Band Workshop. Der Eintritt kostet zehn Euro. Der Erlös kommt der Lebenshilfe-Stiftung für Menschen mit Behinderung im Kreis Heinsberg zugute. Es gibt nur noch Restkarten: Tel. 02452/969100.
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