„Leben retten” steht in Haaren an erster Stelle

Von: sev
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Bei der Großübung der Feuerw
Bei der Großübung der Feuerwehr Waldfeucht stand das „Leben retten” der Schüler an erster Stelle, um anschließend eine erfolgreiche Brandbekämpfung durchzuführen. Foto: Franz Severins

Waldfeucht-Haaren. Die Großübung der Feuerwehr Waldfeucht am Schulzentrum Haaren lockte wieder zahlreiche interessierte Zuschauer an den Ort des Geschehens. Auch Vertreter aus Rat und Verwaltung waren gekommen, um sich das Übungsspektakel anzusehen.

Die Trainingssituation: Im Schulzentrum Haaren war ein Großbrand ausgebrochen. Für die Kameraden der Feuerwehr ging es in diesem Szenario nicht nur um die Bekämpfung des Brandes, sondern in erster Linie darum, die Leben der Schüler zu retten.

Alarmiert durch die Sirenen im Gemeindegebiet eilten die Feuerwehrleute aus allen fünf Löscheinheiten der Gemeinde mit ihren Löschfahrzeugen zum vermeintlichen Brandobjekt. „Bei einer solchen Schadenslage ist unsere vorrangige Aufgabe, die Menschen, die sich noch im Gefahrenbereich befinden, schnell in Sicherheit zu bringen und dann eine erfolgreiche Brandbekämpfung vorzunehmen”, erklärte Marco Sötzen, Wehrleiter der Feuerwehr Waldfeucht.

Ausgerüstet mit Atemschutzgeräten begaben sich die Feuerwehrleute aus allen Einheiten in das Brandobjekt. Denn gerade bei Großbränden ist es von besonderer Bedeutung, dass das Zusammenspiel der Einsatzkräfte auch löscheinheitsübergreifend funktioniert. Jeder Retter muss sich auf die Arbeit seines Kameraden verlassen können.

Schnell hatten die eingesetzten Feuerwehrleute die Schüler im Gebäude gefunden und über Leitern in Sicherheit gebracht. „Bei der Rettung aus vergleichbaren Situationen ist viel Fingerspitzengefühl gefordert. Die Feuerwehrleute müssen nicht nur mit der Einsatzsituation umgehen können, sondern gleichzeitig auch beruhigend auf die gefährdeten Personen einwirken”, betonte Marco Sötzen.

Parallel zur Rettung der Schüler befassten sich die weiteren Feuerwehrleute mit der Bekämpfung des Brandes. Eine Schwierigkeit bestand darin, Löschwasser in ausreichendem Maße zur Einsatzstelle zu befördern. Mehrere Schlauchleitungen mussten von weiter entfernten Hydranten zur Einsatzstelle verlegt werden.

Über unterschiedliche Angriffswege wurde der vermeintliche Brand schnell unter Kontrolle gebracht. Schließlich konnte der Wehrleiter die Rückmeldung „Feuer aus!” entgegennehmen.

Die abschließende Besprechung der Übung erfolgte dann im Feuerwehrhaus Haaren. „Solche Übungen sind wichtig, um das Zusammenspiel der einzelnen Einheiten zu trainieren und so schlagkräftig im Ernstfall eingreifen zu können. Es wird deutlich, wie vielschichtig und interessant der freiwillige Dienst in der Feuerwehr ist”, resümierte Sötzen.

Er ruft interessierte Jugendliche auf, bei dieser spannenden Aufgabe mitzuwirken. Interessierte können sich ganz unverbindlich bei den Übungsabenden in den Löscheinheiten informieren.
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