Langjähriger Einsatz für schwerkranke Kinder gewürdigt

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Kreis Heinsberg. „Vorausschauend engagiert: real, digital, kommunal“ – unter diesem Motto hatte eine Initiative der Sparkassen, von Bundestagabgeordneten sowie des Deutschen Städtetags, des Deutschen Landkreistags und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes wieder zu Bewerbungen und Vorschlägen für die Vergabe des Deutschen Bürgerpreises aufgerufen.

Deutschlands größter bundesweiter Ehrenamtspreis ehrt jährlich herausragendes Engagement von Personen, Vereinen und Unternehmen. Wie erstmalig im vergangenen Jahr, hatte sich die Kreissparkasse Heinsberg auch in diesem Jahr entschieden, die nationale Ausschreibung durch die Vergabe von zusätzliche, regionalen Preisen zu verlängern.

Gemeinsam mit den beiden Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers (CDU) und Norbert Spinrath (SPD) hatte sie daher die Bürgerinnen und Bürger des Kreises Heinsberg aufgerufen, engagierte Ehrenamtler in den drei Kategorien „Alltagshelden“, „U21“ und „Lebenswerk“ für den Erhalt des Bürgerpreises vorzuschlagen beziehungsweise sich selber zu bewerben.

In der Kategorie „Lebenswerk“ werden Personen ausgezeichnet, die sich seit mindestens 25 Jahren auf herausragende Weise ehrenamtlich einsetzen. „25 Jahre Ehrenamt sind eine lange Zeit. Es hat uns gefreut, dass wir in dieser Kategorie drei Vorschläge zur Vergabe des Bürgerpreises erhalten haben“, zeigte sich Thomas Pennartz, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Heinsberg, zufrieden mit der Resonanz.

Die Jury, bestehend aus dem Vorstand der Sparkasse, den beiden Bundestagsabgeordneten sowie Vertretern der lokalen Presse, entschied sich schließlich, das Engagement von Wiljo Caron mit dem Bürgerpreis „Lebenswerk“ auszuzeichnen. Seit fast dreißig Jahren sammelt die IG Ophoven Spenden für krebskranke Kinder. Im Laufe der Zeit sind mehr als 4,5 Millionen Euro zusammengekommen, die für die direkte Hilfe in Absprache mit den Ärzten und Familien eingesetzt werden.

„Wiljo Caron ist das Gesicht der IG Ophoven und immer wieder selber im Einsatz, um Gelder für die schwerkranken Kinder einzusammeln. Die Dauer und die Intensität des Engagements im Kampf gegen die schreckliche Krankheit und für das Abmildern der Belastungen bei Betroffenen hat die Auszeichnung mit dem Bürgerpreis verdient“, begründete Thomas Pennartz die Entscheidung der Jury.

„Sehr viel ehrenamtliches Engagement haben wir auch bei den vier Vorschlägen gesehen, die uns in der Kategorie ‚Alltagshelden‘ erreicht haben“, so der Vorstandsvorsitzende. Nach eingehender Beratung entschied die Jury sich, den Bürgerpreis an den Vorsitzenden des Deutschen Kinderschutzbundes, Ortsverband Erkelenz, Michael Kutz, zu vergeben.

Im Jahr 2006 hat er die Gründung des Ortsverbandes Erkelenz initiiert. Seitdem ist Kutz Vorsitzender des Vereins und setzt sich mit viel Einsatz und großer Motivation für die Rechte und Interessen der Kinder ein. Viele Projekte, wie zum Beispiel das seit 2010 stattfindende „Menschenkickerturnier“, wurden von Kutz initiiert. Seit 2015 hat er zusätzlich die Betreuung für die dem Kinderschutzbund von der Stadt Erkelenz anvertrauten minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge übernommen und ist bei allen Problemen nahezu rund um die Uhr für die Jugendlichen da, ohne andere Projekte zu vernachlässigen, so die Begründung der Jury.

Gemeinsam mit den beiden Bundestagsabgeordneten Wilfried Oellers und Norbert Spinrath dankte Thomas Pennartz allen Vorgeschlagenen für ihren unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz. „Zudem möchten wir allen Einreichern für die guten Vorschläge danken. Es sind meistens Außenstehende, die das Ausmaß und die Bedeutung des Einsatzes dieser Personen erkennen.

Die Engagierten selber sind eher zurückhaltend und sehen ihre Arbeit als selbstverständlich an. Umso mehr freut es uns, dass wir durch die Vergabe des Bürgerpreises das vielfältige Engagement von Bürgern im Kreis durch die Vergabe des Bürgerpreises würdigen können.“ Die Vergabe der beiden jeweils mit 1500 Euro dotierten Preise wird in einer separaten Feierstunde erfolgen.

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