Erkelenz-Houverath - Langes Warten auf Plausch mit dem Papst

Langes Warten auf Plausch mit dem Papst

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Ein Moment, für den sich das
Ein Moment, für den sich das Warten lohnt: Für Willi Küppers wird das Gespräch mit Papst Benedikt ein unvergessliches Erlebnis bleiben. Foto: Sommer

Erkelenz-Houverath. Die prächtige Uniform der Houverather St. Laurentius-Schützenbruderschaft war entsprechend gerichtet. Die Orden und Ehrenzeichen saßen akkurat und glänzten im Schein der Frühlingssonne.

Bereits um acht Uhr in der Früh war Willi Küppers, der an diesem Tag im Rahmen der wöchentlichen Generalaudienz auf dem Petersplatz des Vatikans von Papst Benedikt XVI persönlich empfangen werden sollte, am Ort des Geschehens. Es sollten allerdings noch drei volle Stunden vergehen, bis der Houverather Schützenoffizier dem Heiligen Vater vorgestellt werden würde.

Zum fünften Mal innerhalb der letzten Jahre war Willi Küppers als Organisator gemeinsam mit einer aus Schützen bestehenden Pilgergruppe aus dem Raume Wegberg und Erkelenz zu einer Wallfahrt in die „Ewige Stadt” aufgebrochen. Diesmal aber sollte der Houverather für sein jahrzehntelanges, soziales Engagement innerhalb des Historischen Deutschen Schützenbundes während der wöchentlich stattfindenden Generalaudienz persönlich vorgestellt werden. Es waren bereits einige Stunden vergangenen, als der Heilige Vater nach dem offiziellen Teil der Audienz die besonderen Gäste dieses Tages persönlich begrüßte.

„Ich hatte bereits drei Stunden in der prallen Sonne gesessen und meine Uniform war zu einem großen Teil durchgeschwitzt, als Papst Benedikt an meinen Stuhl trat”, blickt Küppers, der zu keinem Zeitpunkt nervös war, auf diesen Moment zurück. Bevor der Heilige Vater sich mit großem Interesse von Willi Küppers die Orden und Ehrenzeichen an dessen Schützenuniform erklären ließ, überbrachte der Houverather dem Papst zunächst die Grüße seine Kameraden aus den Schützenvereinen der Region Erkelenz. Einen ganz besonderen Gruß aber überbrachte Küppers von Prälat Arnold Poll. Dieser hatte in früheren Jahren als Vorsitzender des Kindermissionswerkes in Deutschland ständigen Kontakt mit Kardinal Josef Ratzinger, dem heutigen Oberhaupt der katholischen Kirche.

Überhaupt zeigte sich Papst Benedikt wissbegierig, was die sozialen Projekte von Willi Küppers in seiner Eigenschaft als jahrzehntelanges Vorstands- wie auch Präsidiumsmitglied des Schützenverbandes anbelangt: Neben der Unterstützung von Kindern in der Dritten Welt, mit Projekten in Lesotho, Bangladesh und Ghana, verwies Küppers auf das derzeitige Projekt der Schützen in Zusammenarbeit mit dem „Bunten Kreis”, einer Organisation, die schwerkranke Kinder und deren Familien finanziell unterstützt.

Rosenkranz als Andenken

Erst nach einer geraumen Zeit und einer eingehenden Unterredung überreichte Papst Benedikt dem Houverather Schützenoffizier einen Rosenkranz als persönliches Andenken an diese Begegnung. „Diese Zusammenkunft mit dem Heiligen Vater wird mir nicht nur bis an mein Lebensende nachhaltig in Erinnerung bleiben, auch wurde ich nachhaltig inspiriert, das Projekt mit dem Bunten Kreis zu forcieren und für diese gute Sache weiter einzustehen. So hat sich Willi Küppers zur Aufgabe gemacht, in den kommenden Tagen und Wochen den Verkauf von Losen zur Unterstützung von Frühgeborenen und deren Eltern voran zu treiben.
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