Landtagswahl: Welche Kandidaten stehen auf dem Zettel?

Von: disch
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Kreis Heinsberg. Der Kreiswahlausschuss hat am Donnerstagnachmittag bei seiner Sitzung mit einem einstimmigen Beschluss alle eingereichten Wahlvorschläge für die Landtagswahl am 14. Mai zugelassen.

Die kurze Sitzung im Heinsberger Kreishaus fand unter der Leitung von Liesel Machat, der Allgemeinen Vertreterin des Landrates statt.

Im Wahlkreis 9 (Heinsberg I) mit den Städten Heinsberg, Geilenkirchen und Übach-Palenberg sowie den Gemeinden Gangelt, Selfkant und Waldfeucht bewerben sich acht Kandidaten um die Erststimmen. Im Wahlkreis 10 (Heinsberg II) mit den Städten Erkelenz, Hückelhoven, Wassenberg und Wegberg gibt es sieben Direktkandidaten.

Wahlkreis 9 Heinsberg I (Südkreis):

SPD: Christoph Grundmann, Fachdozent, geboren 1980 in Aachen

CDU: Bernd Krückel, Steuerberater und Mitglied des Landtags, ­geboren 1964 in Waldenrath

Grüne: Christian Tellers, Bankkaufmann, geboren 1980 in Geilenkirchen

FDP: Stefan Lenzen, leitender kaufmännischer Angestellter, ­geboren 1981 in Heinsberg

Piraten: Norbert Boxberg, Diplom-Sozialpädagoge (FH), geboren 1946 in Wipperfürth

Die Linke: Dominik Goertz, ­Systemgastronom, geboren 1996 in Erkelenz

Freie Wähler: Walter Leo Schreinemacher, Architekt, geboren 1958 in Heinsberg

AfD: Hans Braun, Historiker, geboren 1950 in Birken-Honigs­essen

Wahlkreis 10 Heinsberg II (Nordkreis):

SPD: Ralf Derichs, Diplom-Finanzwirt, geboren 1962 in Linnich

CDU: Thomas Schnelle, Polizeibeamter, geboren 1967 in Lövenich

Grüne: Hans Josef Dederichs, Polizeihauptkommissar, geboren 1964 in Erkelenz

FDP: Jörg Klapproth, Kommunikationsberater, geboren 1961 in Gelsenkirchen

Piraten: Dennis Crakau, Elektrokonstrukteur, geboren 1991 in Geilenkirchen

Die Linke: Sabri Gaaia, Schüler, geboren 1996 in Erkelenz

AfD: Jürgen Spenrath, Betriebswirt, geboren 1956 in Mönchengladbach

Die Erststimme ist entscheidend für die Wahl des Wahlkreisabgeordneten. Die Zweitstimme für die Wahl einer Landesliste einer Partei ist entscheidend für die Zusammensetzung des Landtags.

Wie lang der Stimmzettel wird, hängt davon ab, wie viele Landeslisten zugelassen werden. Nach Informationen vom Landeswahlleiter sind 35 Landeslisten fristgerecht eingereicht worden – seit Einführung der Zweitstimme und den damit verbundenen Landes­listen im Jahr 2010 ist dies ein neuer Höchstwert.

Bei der vorgezogenen Landtagswahl 2012 waren lediglich 21 Listen eingereicht worden; möglicherweise aufgrund der damals kurzen Vorbereitungsfristen für die Parteien. Der Landeswahlausschuss hatte damals schließlich 17 Landeslisten zur Wahl zugelassen.

Für die kommende Landtagswahl am 14. Mai reicht das Spektrum der eingereichten Vorschläge von den etablierten Parteien bis zur V-Partei3 – für Veränderung, Vegetarier und Veganer.

Der Landeswahlausschuss entscheidet am 4. April über die endgültige Zulassung der Landeslisten zur Landtagswahl 2017.

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