Landrat steht Kindern Rede und Antwort

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Landrat Stephan Pusch (Bildmitte) war zu Besuch in der Kita der Arbeiterwohlfahrt in Waldfeucht-Braunsrath – zur Freude der Kinder, aber auch der Einrichtungsleiterin Birgit Runge (2. v. l.), ihrer Mitarbeiterin Saskia Preuß (l.) und von Ulla Sevenich-Mattar (r.) von der AWO-Fachbereichsleitung.

Kreis Heinsberg. Was ist ein Landrat und wer steckt dahinter? Wie funktioniert Demokratie und was meint eigentlich Partizipation? Kinder der AWO-Kindertagesstätte in Waldfeucht-Braunsrath haben zu diesen Fragen Landrat Stephan Pusch zu sich eingeladen, der der Einladung sehr gerne gefolgt ist.

Die Kindergartenkinder beschäftigen sich mit den Grundzügen von Demokratie im Kindergartenalltag. Das Rednerpult, das auch beim Termin mit Landrat Stephan Pusch zum Einsatz kam, nutzen die Kinder regelmäßig, um Anregungen, Anliegen oder auch Beschwerden vorzubringen.

„Die Kinder lernen so schon früh, dass sie ihre Probleme äußern können, sie angehört werden, aber es auch gegenteilige Meinungen zu ihrer eigenen geben kann“, erklärte Ulla Sevenich-Mattar, Fachbereichsleitung für Kinder- und Jugendhilfe bei der Arbeiterwohlfahrt.

Auf den Besuch des Landrates hatten sich die Vier- bis Sechsjährigen mit der Einrichtungsleiterin Birgit Runge und ihrer Mitarbeiterin Saskia Preuß gut vorbereitet. Am Rednerpult brachten die Mädchen und Jungen ein konkretes Anliegen vor, bei dem sie den Landrat um Unterstützung baten.

Es ging um Schwierigkeiten bei der Anbindung von Braunsrath nach Heinsberg mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Abwechselnd erläuterten die Kinder, warum sie sich ab und zu auf den Weg nach Heinsberg machen und was ihnen die Fahrt erschwert. Beispielsweise besuchen die Kinder regelmäßig die Bewohner des AWO-Altenzentrums in Heinsberg, um gemeinsame Aktionen durchzuführen.

Der Landrat nahm das Anliegen ernst und bemühte sich mit dem Unternehmen West Verkehr um Klärung. Kindgerecht erklärte der Landrat, warum man nicht beliebig viele Busse im Kreisgebiet fahren lassen kann. Für dieses konkrete Anliegen hatte der Landrat aber auch eine Lösung im Gepäck (in Form einer Kombination aus Multi-Bus-Einsatz und Linien­verbindung), welche die Kindergartengruppe demnächst testen will.

„Wenn ihr das nächste Mal in Heinsberg seid, würde ich mich auch über einen Gegenbesuch von euch im Kreishaus freuen“, sagte Landrat Stephan Pusch, worauf er freudige Zustimmung erhielt.

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