Landkreis-Ranking: Kreis Heinsberg belegt guten Platz

Von: disch
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Ulrich Schirowski, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG), freut sich über den guten Platz im Mittelfeld beim Ranking von Focus-Money. Foto: Carl Brunn

Kreis Heinsberg. Gleich zu Jahresbeginn gibt es eine gute Nachricht für die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG): In der jüngsten Auflage des Landkreis-Rankings vom Wirtschaftsmagazin Focus-Money belegt der Kreis Heinsberg Rang 191 – und liegt damit vor der Städteregion Aachen (220) und Kreis Düren (229) sowie Kreis Viersen (261) und Stadt Mönchengladbach (300).

Von den unmittelbaren Nachbarn war nur der Rhein-Kreis-Neuss auf Rang 69 besser platziert. Insgesamt umfasst das Ranking 383 Landkreise und Städte. Bei dem Ranking handelt es sich laut Focus-Money um einen rein wirtschaftlichen Vergleich.

Die Wirtschaftskraft der Regionen und Städte sei anhand von sieben Faktoren gemessen worden: Bruttoinlandsprodukt-Wachstum, Arbeitslosenquote, Bevölkerungswachstum, Erwerbstätigenentwicklung, Investitionen im verarbeitenden Gewerbe je Beschäftigten, Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen und verfügbares Einkommen je Einwohner.

Die Basis seien Daten der Statistischen Landesämter sowie der Bundesagentur für Arbeit für die Jahre 2010 bis 2015. Weichere Faktoren wie Sicherheits- oder Bildungsaspekte berücksichtige der Regionen-Vergleich nicht.

„Wir freuen uns, dass wir beim Regionsranking von Focus-Money bundesweit einen guten Platz im Mittelfeld einnehmen und im NRW-Vergleich – mit Platz 20 von 53 untersuchten kreisfreien Städten und Kreisen – sogar in der oberen Tabellenhälfte zu finden sind“, erklärte WFG-Geschäftsführer Ulrich Schirowski. Besonders erfreulich sei, dass der Kreis Heinsberg innerhalb der Region – im direkten Vergleich zu den Nachbarn – sogar einen Spitzenplatz einnehme; nur Rhein-Kreis Neuss stehe besser da.

Das entspreche auch dem zwar mit ­Augenzwinkern gedachten, aber durchaus auch selbstbewusst formulierten Slogan „Spitze im Westen“. „Diese gute Platzierung im Regional-, Landes- und Bundesvergleich deckt sich mit unserer Wahrnehmung, dass der Investitionsstandort Kreis Heinsberg immer attraktiver wird“, so Schirowski.

Und es spreche vieles dafür, dass sich diese Entwicklung in den nächsten Jahren fortsetzen werde, zumal mit der Realisierung wichtiger Verkehrsinfrastrukturprojekte (insbesondere A 46 / B 56 n) die wirtschaftsrelevanten Standortfaktoren noch einmal deutlich verbessert würden.

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