„Kurs“-Koordinator Rudolf Jumpertz verabschiedet

Von: Johannes Bindels
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Lobende Worte zum Abschied: Christoph Esser, Christof Leinders, Jürgen Rudig, Heinz Gehlen, Marlon Dahlmanns, Ursula Jumpertz, Rudolf Jumpertz, Dr. Christoph Merschhemke und Katharina Liedmeyer lobten die Errungenschaften des Programms „Kurs“. Foto: Johannes Bindels

Kreis Heinsberg. In einer kleinen Feierrunde haben Heinz Gehlen, Geschäftsführer Berufsbildung der IHK Aachen, Christoph Esser und Jürgen Rudig vom Schulamt des Kreises Heinsberg sowie Dr. Christoph Merschhemke und Katharina Liedmeyer für das Zentralbüro „Kurs“ ihren Gründungsmitarbeiter, „Kurs“-Koordinator Rudolf Jumpertz, in den Ruhestand verabschiedet.

„Kurs“, das Kooperationsnetz Unternehmen der Region und Schulen, ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln, der IHKs Aachen, Bonn/Rhein-Sieg und Köln sowie der Handwerkskammer Köln. In allen Kreisen und kreisfreien Städten des Regierungsbezirkes sind „Kurs“-Basisbüros mit Koordinatoren eingerichtet, die den jeweiligen Schulämtern zugeordnet sind.

Geschulte Koordinatoren unterstützen Betriebe und Schule beim Aufbau von Partnerschaften. Für den Kreis Heinsberg hatte Rudolf Jumpertz zwölf Jahre mit dem im vergangenen Jahr verstorbenen Ewald Wagner von der Realschule Heinsberg das „Kurs“-Basisbüro im Kreisgymnasium mit Leben gefüllt.

„Als Mann der ersten Stunde in Sachen ‚Kurse_SSLq“, bezeichnete IHK-Geschäftsführer Heinz Gehlen Rudolf Jumpertz, der mit seinem Modell der Zusammenführung mehrerer Kleinunternehmen als einen Partner für die Schulen den Besonderheiten der Region Rechnung getragen habe.

Mit Jumpertz, der vor kurzem auch als Gymnasiallehrer in den Ruhestand versetzt wurde, verliere „Kurs“ einen erfahrenen Koordinator, der 60 Kooperationen in der Region betreut und bis zur Ratifizierung der Vertragspartnerschaft die Schulen und Betriebe begleitet habe.

In seiner Bilanz betonte Rudolf Jumpertz die guten Startbedingungen des Kooperationsbüros, welche vom Kreis in vorbildlicher Weise geschaffen worden seien. Gleichzeitig hob er als ebenso wichtigen Faktor die Teamarbeit mit Ewald Wagner, verstorbener Konrektor der Realschule Heinsberg, hervor, ohne dessen Engagement die erfolgreiche Arbeit nicht möglich gewesen sei.

In den zwölf Jahren seit der Gründung habe das Motto von Heinz Gehlen „Wo ‚Kurs‘ draufsteht, muss auch ‚Kurse_SSLq drin sein“ immer als Ansporn gegolten, die Qualitätsmerkmale der Lernpartnerschaften nachhaltig zu installieren, betonte Jumpertz.

Die habe vor allem von der anfänglich Akquise-Arbeit zur Qualitätssicherung der Kooperationen geführt, beschrieb Jumpertz den Entwicklungsweg zwischen Schulen und Betrieben. Er könne „Kurs“ ein erfolgreiches Projekt nennen. Und es sei beruhigend, dass die Fortführung der Arbeit mit dem jungen Team aus Christof Leinders und Marlon Dahlmanns als neue Koordinatoren im Kreisgymnasium Heinsberg gesichert sei.

Beide Schulamtsvertreter betonten, dass der Blick für den Aufgabenbereich Schule-Beruf, welcher von den Hauptschulen hervorragend lange Jahre praktiziert wurde, sich als veränderte inhaltliche Aufgabe für die zukünftige Arbeit von „Kurs“ darstelle, auch weil die Schwerpunktverlagerung durch den Wegfall der Hauptschule auf Sekundarschule und Gymnasium erfolge.

Da sei es ein Glücksfall, dass nun das neue Koordinatorenteam im Gymnasium integriert und auch weiter unter der bekannten Adresse erreichbar sei.

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