Kreis Heinsberg - Kunstverein blickt voraus auf das Jahr

Kunstverein blickt voraus auf das Jahr

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The other Day: Malerei von Rolf Mallat ist ab 28. Februar beim Kunstverein Region Heinsberg zu sehen.

Kreis Heinsberg. „Das Ausstellungsjahr 2015, in dem wir auch das 30-jährige Bestehen des Kunstvereins feiern konnten, ist mit viel Interesse und Zuspruch zu Ende gegangen.“ Dieses Fazit hat jetzt der Kunstverein Region Heinsberg mit Sitz in Unterbruch (Horster Hof) gezogen, der auch schon ein wenig neugierig auf die kommenden Ausstellungen machen will.

Die Termine für das Ausstellungsjahr 2016:

28. Februar bis 20. März: Rolf Mallat (Malerei): „Ich sammle Bilder von Menschen, Situationen, Gesten, Gesichter. Bei der Entstehung der Arbeiten finden verschiedene Bildmotive Verwendung, die aus dem Internet oder Printmedien zusammengestellt sind. Wenn ich aus der Bilderflut unserer Zeit Motive heraussuche, und daraus ein Gemälde entsteht, so hat dieser Vorgang etwas mit Entschleunigung, Konzentration und Aufwertung zu tun“, so Rolf Mallat.

24. April bis 15. Mai: Monika Ortmann (Installation): In ihren Installationen sind Strukturen zu sehen, die sich mit Hierarchien und Ausbeutungs-Szenarien durch übergeordnete Systeme auseinandersetzen und die Fragen nach der persönlichen Verortung im Zusammenhang stellen. Die ästhetische und konzeptionelle Dimension wird mit einer bewussten, gesellschaftsbezogenen Haltung verbunden. Das Material hat in seiner ursprünglichen Funktion längst ausgedient, Gewebe, Strumpfhosen, Schuhe, Puppen oder Altpapier, das Treibgut der Gesellschaft.

26. Juni bis 17. Juli: Anja Nitz (Fotografie): „Meine Arbeit setzt sich mit öffentlichen und gesellschaftlich relevanten Einrichtungen – wie zum Beispiel Kliniken, Bibliotheken, Forschungseinrichtungen, Botschaften, politischen Vertretungen –und dem ihnen zu Grunde liegenden kulturellen Verständnis auseinander. Mein Anliegen ist es, die Vorstellungswelt beziehungsweise die gesellschaftlich gültigen Konventionen zu verbildlichen, die im Zusammenhang mit diesen Instituten eine Rolle spielen“, so Anja Nitz.

11. September bis 2. Oktober: Peter Caspary (Malerei/Grafik): Zu Beginn seines Schaffens malte er Landschaften als Makrokosmos, quasi eine Draufsicht, die nur als Karte erkannt werden konnte, um sich dann dem Mikrokosmos zuzuwenden und die Natur in ihren Einzelteilen zu analysieren, bis hin zu der Darstellung einzelner Samen. Die klassische Auseinandersetzung mit der Natur vollzieht er jetzt auf moderne Weise; das naturalistische Motiv löst sich auf und offenbart damit einen hohen Grad an Abstraktion und ästhetischer Qualität.

30. Oktober bis 20. November: Julia Kröpelin (Malerei/Installation): In ihren szenischen Installationen sind Sedimente alltäglicher Bruchstücke wie Kindheitserinnerungen, Gerüche, einst Geschehenes und Gegenwärtiges bruchlos miteinander verwoben. In ihrem mimetischen Vorgehen verlieren sich die Chronologie der Ereignisse, ihre Farbwerte, Form und Proportionen. Selbst ihre Materialität verschiebt sich. Es kommt zu Überlagerungen, Materie durchdringt sich, wird deformiert. Realitätsebenen sowie zeitlich und örtlich voneinander unabhängige Eindrücke greifen schließlich mühelos ineinander.

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