Kreis Heinsberg - Kunsttour: „Gesamtkunstwerk Dorf und Atelier“

Kunsttour: „Gesamtkunstwerk Dorf und Atelier“

Letzte Aktualisierung:
9827498.jpg
Das Atelier von Professor Dieter Crumbiegel in Heinsberg-Karken: Auf der Kunsttour-Route von Dr. Richard ­Nouvertné, dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkassen-Kunst-Stiftung, fehlt diese Station nicht. Foto: defi

Kreis Heinsberg. Die 14. Auflage der Kunsttour steht bevor: Am Sonntag, 3. Mai, findet der Tag der offenen Ateliers und Galerien wieder in der Freizeit-Region Heinsberg statt. Koordiniert wird die Kunsttour vom Heinsberger Tourist-Service (HTS).

Als Medienpartner begleitet unsere Zeitung auch in diesem Jahr das Ereignis. Zu den Unterstützern der Kunsttour zählt wieder die Sparkassen-Kunst-Stiftung, deren Vorstandsvorsitzender, Sparkassendirektor Dr. Richard Nouvertné, seine persönliche Kunsttour-Route präsentiert:

„Meine Kunsttour-Route hängt vom Wetter ab. Wenn am 3. Mai schönes Wetter ist, werde ich mit dem Rad fahren, andernfalls nutze ich das Auto. Und daher habe ich zwei Routen ausgewählt:

Ich hoffe natürlich auf schönes Wetter, deshalb nenne ich die Radroute zuerst: Ich wohne im Südkreis – und so liegt dort mein Schwerpunkt. Ich sehe mir in jedem Jahr im Atelier von Dieter Crumbiegel in Karken die neuesten Bilder an. Auf dem Weg dorthin werde ich die Ausstellung des Kunstvereins der Region Heinsberg besuchen. In diesem Jahr präsentiert der Kunstverein Fotografien des Düsseldorfer Künstlers Bernard Langerock, auf die ich gespannt bin.

Danach werde ich Richtung Geilenkirchen / Übach-Palenberg fahren. Unterwegs kehre ich bei Gereon Heil in Uetterath ein. Das große Atelier von Conny Roßkamp ist dann mein Ziel in Geilenkirchen. Wie es danach weitergeht, ist noch offen. Wenn ich gut in der Zeit liege und die Kondition ausreicht – wenn ich also nicht zu viel Gegenwind hatte – fahre ich noch nach Übach-Palenberg, wo mich die Ausstellungen von Monika Eßer und Karin van de Walle interessieren.

Schade ist, dass ich den Gangelter Raum mit Harry Smeets und Karl-Heinz Hamacher oder das Künstler-Forum Schloss Zweibrüggen zeitlich nicht schaffen werde. Aber Gangelt wird dann mein Schwerpunkt im nächsten Jahr sein. Und in Zweibrüggen bin ich ohnehin häufig, da die Kunst-Stiftung der Kreissparkasse Heinsberg seit Jahren intensiv mit dem Künstler-Forum zusammenarbeitet.

Mit dem Auto ist mein Radius natürlich größer: Der sehr rege Kunstverein Canthe mit den beiden bekannten Künstlern Dirk Gottfriedt und Renate Schell steht dann zuerst auf dem Programm. Ich denke, das Alte Rathaus in Ratheim lässt die großen Plastiken Gottfriedts hervorragend wirken, und ich bin gespannt auf die aktuellen Werke von Renate Schell, die uns jahrelang im Kuratorium der Sparkassen-Kunst-Stiftung unterstützt hat. In diesem Jahr werden viele Ausstellungen in Wegberg angeboten – und so bietet sich dort ein Besuch an.

Am Rathausplatz 6 in Wegberg stellen Ingrid Pusch und Stefanie Mosburger-Dalz aus und im Wohnkunstraum 5 im Wegberger Stadtteil Rath-Anhoven gibt es eine Gruppenausstellung von fünf Künstlern. Wenn man also in Wegberg an zwei Orten ist, kann man schon viel Kunst erfahren. Ist dann noch Zeit, besuche ich in Erkelenz Michel Saran und sehe, was er gerade malt – ob er vielleicht wieder eine Auftragsarbeit erstellt. Im Auftrag der Kreissparkasse Heinsberg hat er ja das Triptychon für die neue Hauptstelle gemalt.

Ich denke, meine Aufzählung hat den Stellenwert der Kunsttour für die Freizeit-Region Heinsberg verdeutlicht: Der Besucher kann auf relativ engem Raum viele regionale Künstler und deren Werke kennenlernen. Es werden zudem auswärtige Künstler präsentiert. Aber nicht nur die Kunstschaffenden und ihre Werke sind einen Besuch wert. Auch die Werk- und Ausstellungsräume sind ungemein vielfältig.

Häufig ist der Besucher überrascht, was er hinter den Mauern eines alten Bauernhauses vorfindet. Und ich denke, gerade bei schönem Wetter wird der Besucher bei manchen Ausstellungen von dem ,Gesamtkunstwerk Dorf und Atelier‘ regelrecht gefangen. Ein schönes Beispiel ist das beschauliche Dorf Uetterath mit seiner recht kompakten Bebauung in der wunderschönen Landschaft und – mittendrin, nahe der Kirche – das Atelier von Gereon Heil. Wer einmal da war, der kommt wieder.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert