Erkelenz - Kunstlabor.de-Live: Temporäre Architektur in der Burg

Kunstlabor.de-Live: Temporäre Architektur in der Burg

Von: cbo
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Erkelenz. Kunst, Literatur und Musik als reines Experimentierfeld, das bietet die 7. Auflage von Kunstlabor.de-Live auf der Erkelenzer Burg am zweiten Augustwochenende. Als reine Internetplattform gestartet, begann 2006 die Erfolgsgeschichte dieses einzigartigen Konzepts in Oberbruch.

Vom 10. bis 12. August bietet sich die Gelegenheit zum sechsten Mal, auf dem Areal der Erkelenzer Burg ein abwechslungsreiches Programm zu erleben, bei dem die Künstler ihrer Kreativität wieder freien Lauf lassen werden.

Neben ausgefallener Kunst darf die musikalische Seite nicht vernachlässigt werden, so dass auf der Bühne auf dem Burgparkplatz Musiker ihre selbst geschriebenen Stücke zum Besten geben. Mit seiner eigenen Band TiefenGrund wird Michael Kempe genauso auf der Bühne stehen wie die Hardrocker von Mother´s Cake, die neben ihrer Rockmusik auch während des Auftritts ihre eigene persönliche Note einbringen, die abseits musikalischer Gefilde zu verorten ist. Derzeit sollen rund 40 Künstler für ein außergewöhnliches Wochenende in der Erka-Stadt sorgen.

Eine Premiere feiert dabei Katja von der Forst. Ihre musikalische Lesung findet im Gewölbekeller statt. An diesem Ort ist laut Michael Kempe ein gewisser Kult geboren worden. Das Publikum darf sich auf illustre literarische Auftritte freuen, die in den vergangenen Jahren immer nachhaltigen Eindruck hinterlassen haben.

Kunstlabor.de-Live lebt jedoch auch von Gemeinschaftsaktionen. 2010 begeisterte der Stelengarten die Zuschauer, bevor 2011 das „Quantum”, eine sich ständig verändernde Installation von Quadern aus Holzlatten, sich anschloss. In diesem Jahr lockt auf drei Etagen in der Burg das Projekt „Temporäre Architektur”. Nach einer Idee des Wegberger Architekten und Künstlers Norbert Kostka, werden temporäre Wände aus Faserplatten eingezogen. An diesen Wänden hängen die Künstler ihre Werke auf. Die übriggebliebenen Nischen werden mit Skulpturen ausgefüllt sein.

Die Zielsetzung dieses Kreativ-Wochenendes auf der Erkelenzer Burg definiert Michael Kempe auf seine Weise: „Es entsteht wieder eine Symbiose aus Raum- und Zeitkunst. Dabei treten Bühne und Ausstellung in einen gemeinsamen Dialog. Musik wird zum Bild, das Gedicht zur Komposition, die Skulptur zu Klang.” Dank der Unterstützung der Kunststiftung der Kreissparkasse, die sich großzügig an den Kosten der Wände beteiligt, sowie der Stadt Erkelenz, die die Burg als Ort für gelebte Kreativität zur Verfügung stellt, hofft Michael Kempe wieder auf ein ereignisreiches Kunst-Wochenende.

Die Öffnungszeiten auf der Erkelenzer Burg

Freitag, 10. August, 19 bis 22 Uhr, Samstag, 11. August, 13.30 bis 22 Uhr, Sonntag, 12. August, 11 bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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