Kunden vom Wasserwerk Erkelenz sind nun Kunden vom Kreiswasserwerk

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Kreis Heinsberg. Nachdem das Kreiswasserwerk Heinsberg am 31. Dezember 2008 das Wasserwerk Erkelenz gekauft hatte, wurde nun die Verschmelzung der beiden Unternehmen vollzogen.

Mit der Eintragung ins Handelsregister erfolgte die rechtliche Verschmelzung rückwirkend zum 1. Januar 2010. Dadurch sollen verschiedene wirtschaftliche und rechtliche Vorteile für die Kunden im Nordkreis ermöglicht werden, erklärte der Geschäftsführer des Kreiswasserwerks, Michael Leonards.

Es gebe zukünftig für die Wasserversorgung im Stadtgebiet Erkelenz nur noch einen Ansprechpartner für Stadt und Bürger. Bei den Preisen seien bereits einheitliche Tarife umgesetzt worden. Für die zukünftige Entwicklung der Wasserversorgung könne nun, vor dem Hintergrund der Beeinträchtigung durch den Tagebau Garzweiler, ein Konzept erstellt und umgesetzt werden, bei dem über die alten Versorgungsgrenzen hinweg wirtschaftliche Lösungen umgesetzt werden könnten. So könnten gegebenenfalls langfristig die Wassergewinnungsanlage Holzweiler und die Wassergewinnungsanlage Mennekrath durch eine gemeinsame neue Gewinnungsanlage ersetzt werden. Dadurch ließen sich langfristig Kosten für das Unternehmen und somit für die Kunden einsparen.

Auf der kaufmännischen Seite würden sich Synergien erzielen lassen, da zukünftig Abrechnungen, Buchungen, Steuererklärungen, Versicherungen und Mitgliedschaften in Verbänden und Einrichtungen nicht doppelt ausgeführt werden müssten. Als Folge der Verschmelzung würden die ehemaligen Kunden der Wasserwerk Erkelenz GmbH nun automatisch Kunden der Kreiswasserwerk Heinsberg GmbH. Auch die Stadt Erkelenz habe nun nur noch einen Konzessionsnehmer im Bereich der Wasserversorgung, mit einheitlichen Regelungen für das gesamte Stadtgebiet. Für den Gesellschafter Kreis Heinsberg sei dies „ein weiterer Schritt in Richtung der kommunalen Ausrichtung der Wasserversorgung”.

Landrat Stephan Pusch und der Aufsichtsratsvorsitzende Franz-Josef Beckers informierten sich vor Ort über den Stand der Umsetzungen.
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