Kreis Heinsberg - Künstler-Forum bittet wieder ins Schloss

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Künstler-Forum bittet wieder ins Schloss

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Elke Richter
Elke Richter: Werke von ihr sind ab Sonntag beim Künstler-Forum Schloss Zweibrüggen zu sehen.

Kreis Heinsberg. Nach der Sommerurlaubsphase präsentiert das Künstler-Forum Schloss Zweibrüggen eine Ausstellung mit Werken der renommierten Künstlerinnen Elke Richter aus Düsseldorf und Monika Geisbüsch aus Mainz.

Auch diese Ausstellung findet wieder mit der großzügigen Unterstützung der Sparkassen-Kunststiftung statt. Eröffnet wird die Ausstellung mit einer Vernissage am Sonntag, 11. September, um 14 Uhr mit der Begrüßung der Gäste und der Künstler durch die Vorsitzende des Künstler-Forums, Marlies Seeliger-Crumbiegel. Die Einführung in die Arbeiten der Künstlerinnen wird Professor Dieter Crumbiegel aus Heinsberg halten. Öffnungszeiten sind jeweils an Sonntagen und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Elke Richter, 1961 geboren in Langenberg (Rheinland), studierte Keramik-Design an der Fachhochschule Niederrhein bei Professor Dieter Crumbiegel und ließ sich anschließend in Düsseldorf als freischaffende Malerin nieder.

Die zunächst entstandenen abstrakten Bilder waren inspiriert von keramischen Farben und Oberflächen. Nach einer Phase, in der mehr und mehr schemenhafte Figuren auftraten, wandte sie sich der realistischen Malerei zu. Dabei interessieren sie die Szenen aus ihrer Umgebung oder aus den Erinnerungen an ihre Kindheit. Sie richtet ihr Augenmerk auf beiläufige Anblicke, die leicht übersehen werden, Nebensächlichkeiten, die das Bewusstsein kaum noch erreichen, die aber durch ihre Allgegenwärtigkeit die Ästhetik der Umwelt bestimmen. Dabei versöhnt sie mit der Tristesse des Alltäglichen.

Monika Geisbüsch, 1964 geboren in Koblenz, hat an der Akademie für Bildende Künste der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz studiert und ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Rheinland-Pfalz. Arbeiten der Künstlerin befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen. Bei der künstlerischen Arbeit von Geisbüsch steht immer wieder der Mensch im Mittelpunkt.

Die Motive für ihre Malerei findet die Künstlerin an unspektakulären Orten wie Bahnhöfen oder Kirmesplätzen. Diese Alltagsszenen der knallbunten Konsumwelt stellt sie in Kontrast zu den traurigen, ernst wirkenden Personen, die in diesen Momentaufnahmen gefangen zu sein scheinen.
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