Künste und Künstler im Zwiegespräch

Von: Dettmar Fischer
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Wir wird wohl das Gemälde der Kunststudentin Mahssa Askari beim „Kaleidoskop der Sinne” musikalisch und literarisch interpretiert werden? Pro-Arte-Vorsitzende Beate Bündgen ist gespannt. Foto: defi

Erkelenz. Zum „Kaleidoskop der Sinne - Farben, Klänge, Worte” lädt der Kulturförderkreis „Pro Arte” für den kommenden Freitag, 22. Oktober, in die Leonhardskapelle in Erkelenz ein. Der überaus positive Besucherzuspruch beim „Kaleidoskop der Sinne” 2008 und 2009 lehrt die Stammgäste rechtzeitig vor Ort zu sein, denn nicht alle die wollten, konnten die vorausgegangenen Veranstaltungen auch besuchen.

„Leider mussten wir einige Besucher wieder wegschicken, die Leonhardskapelle bot nicht allen Interessierten Platz”, so Beate Bündgen, Vorsitzende von „Pro Arte”. Also: zeitig an der Leonhardskapelle sein, Einlass ist um 19 Uhr, Veranstaltungsbeginn um 19.30 Uhr.

Auch beim Kaleidoskop der Sinne 2010 setzt „Pro Arte” wieder auf die bewährte Mischung arrivierter Künstler und solcher, die sich gerade die ersten Sporen im Bereich der Kunst verdienen. Neben Willi Arlt, Dietmar Heinzel und Ingrid Pusch ist zum Beispiel der Schüler Timo Vogelsang mit einem Gemälde beteiligt. Auch an der Kunstakademie Düsseldorf sind Beate Bündgen und ihr Mitstreiter Frans Hamelers fündig geworden.

Die Kunststudentin Mahssa Askari, die bereits größere Ausstellungen unter anderem in München in ihre Vita eintragen konnte, überzeugte Bündgen und Hamelers. Sie luden die junge Studentin in den Kreis der zwölf Künstler ein, von denen jeweils ein bis zwei Arbeiten, Skulpturen, Fotografie, Gemälde und Glasobjekte, zur Interpretation durch Autoren und Musiker „freigegeben” werden.

Auf die Werke einlassen

Das Prinzip des „Kaleidoskop der Sinne” ist der Dialog zwischen Literatur, Musik und Kunst. „Wir möchten, dass sich die Autoren und Musiker unvoreingenommen auf die Kunstwerke einlassen”, so Beate Bündgen zur Intention von „Pro Arte”. Daher wurden den Autoren und Musikern weder die Titel der Werke noch die Namen der Künstler verraten.

Die beiden Musiker Kaan Cevahir und Gero Stoffels haben zu jedem Werk eine Komposition geschaffen. Fünf Autoren, unter ihnen die beiden Erkelenzerinnen Ruth Möbius-Hansen und Maria Meurer, haben ihre Eindrücke in Worte gefasst. Bei der Präsentation am Freitagabend in der Leonhardskapelle werden Musik und Texte vorgetragen, während die Kunstwerke im Original aber auch jeweils groß auf eine Leinwand projiziert zu sehen sein werden.

Durch den Abend führt die Besucher der junge Moderator Dominik Mercks. Willi Arlt hat für das „Kaleidoskop der Sinne” einen Dialog verfasst, der als besonderes Bonbon den Abschluss des Abends bilden wird. In welcher Form dieser Dialog präsentiert wird, will Beate Bündgen aber noch nicht verraten: „Das wird eine ganz besondere Überraschung für die Besucher werden.”
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