Kreis Heinsberg - KSK und Nissan besiegeln Partnerschaft

KSK und Nissan besiegeln Partnerschaft

Von: disch
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Spezialisiert auf die Lackierung von Fahrzeug-Bauteilen: KSK Industrielackierungen in Geilenkirchen. Foto: KSK
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Die beiden KSK-Geschäftsführer: Egbert Symens (links) und Daniel Karpfinger. Foto: Carl Brunn

Kreis Heinsberg. Die Stimmung in der Geschäftsführung von KSK ­Industrielackierungen in Geilenkirchen – einem der Standortpartner der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG) beim Standortmarketing unter dem Motto „Spitze im Westen“ – könnte besser kaum sein.

Das Unternehmen, das sich die Oberflächenveredelung für die ­automobile Welt auf seine Fahne geschrieben hat, durfte jetzt verkünden, dass eine neue Partnerschaft besiegelt ist: mit Nissan.

„Die Nischen im Markt mit den richtigen Paketen aus Know-how, Technologie und Dienstleistungen besetzen – das ist eine unserer Strategien als Industrielackierer für die automobile Welt.“ Das gemeinsam von den beiden Geschäftsführern der KSK Industrielackierungen GmbH & Co. KG, Egbert Symens und Daniel Karpfinger, vorgetragene Credo kann nun von ihnen wieder mit einer Erfolgsmeldung untermauert werden. Es gelang der Abschluss einer zunächst einmal drei Jahre laufenden, aber mit längerfristigen Perspektiven verbundenen Lieferverein­barung mit dem japanischen Automobilhersteller Nissan – mit einem Auftragsvolumen von rund drei Millionen Euro jährlich.

„Painted Bumpers by KSK“ heißt das Konzept, auf dessen Basis das ­Geilenkirchener Unternehmen ­lackierte Stoßfänger an europäische Werkstätten liefert. Nachdem schon seit mittlerweile zwölf Jahren Ford-Händler auf diese Weise solche Ersatzteile beziehen, versorgt KSK nun auch Nissan mit einbaufertigen Stoßfängern. Wie KSK erklärt, besitzen mehr als 70 Prozent aller Nissan-Händler keine eigene Lackiererei und beauftragen daher Dritte mit der Lackierung von Ersatzteilen für Unfallfahrzeuge.

Dem Hersteller und seinen Händlern mit ihren Werkstätten gehe somit Wertschöpfung verloren, den Kunden wertvolle Zeit. Und dies insbesondere in Europa, sei doch zwischen Nordkap und Sizilien die überwiegende Zahl von Unfällen eher kleinerer Natur. Gerade mit Blick auf die Stoßfänger bestehe der Bedarf nach schneller, qualitativ hochwertiger aber insbesondere auch preiswerter Reparatur.

„Nissan hat sich für KSK entschieden, weil wir mit unserem Mix aus hoher Qualität, flexiblem und effizientem Service sowie dem umfassenden Management eines sehr großen Teilespektrums punkten konnten“, betont Daniel Karpfinger die erforderliche Flexibilität, die ein solches Geschäftsmodell erst ermögliche. Denn es gelte, eine große Vielfalt von Bauteilen und Farben zu beherrschen. Durch umfangreiche Testreihen sei sichergestellt worden, dass für jedes von KSK gelieferte Ersatzteil die höchsten Qualitätsansprüche eingehalten würden. Das Ergebnis habe überzeugt, schließlich hätten auch die in die Tests einbezogenen spanischen, französischen und britischen Werkstätten die herausragende KSK-Qualität bestätigt.

30 bis 35 neue Arbeitsplätze

„Wir sind im Aufbruch“, sagt Egbert Symens. So reagiert KSK auf die neue Partnerschaft mit Nissan mit der Schaffung von 30 bis 35 neuen Arbeitsplätzen – aktuell sind es bereits mehr als 400. Schließlich ist das Unternehmen über das Konzept „Painted Bumpers by KSK“ hinaus in vielen vielschichtigen Projekten mit verschiedenen großen Unternehmen der Fahrzeugindustrie geschäftlich verbunden.

Dabei reicht das Spektrum der Bauteile von Führerhauskabinen bis zu Parksensoren. Nicht nur Metalle, sondern auch Kunststoffe werden hochwertig veredelt, sprich beschichtet und lackiert.

Und es wird weiter kräftig investiert am Standort Geilenkirchen, wo sich das Unternehmen über beste Erweiterungsmöglichkeiten und optimale Logistikbedingungen freut: „In den nächsten 15 Monaten sind auf jeden Fall Investitionen im Volumen von 1,8 Millionen Euro geplant. Weitere Expansionspläne werden geprüft“, so ­Symens.

Wie die KSK-Geschäftsführung erläutert, seien Vorbehandlung, Lackierung, Montage und Logistik-Dienstleistungen optimal auf die Anforderungen der Automobilindustrie angepasst. Mit Nissan und BASF sei bei diesem Projekt, das einen Vorlauf von zwei Jahren gehabt habe, eng zusammengearbeitet worden. Es habe umfangreiche Qualitäts- und Farbabstimmungstests gegeben. Somit könne KSK garantieren: „Produktion und Lieferung aller Anbauteile in Erstausrüsterqualität“. Die Mannschaft von KSK stelle sicher, dass jedes Ersatzteil in gleicher Qualität wie die Originalteile in den weltweiten Nissan-Fabriken hergestellt werde.

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