KSK-Mitarbeiter können stolz sein auf "Erfolgsstory"

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Rot ist nicht gleich Rot: Dies wurde den Besuchern beim Rundgang durch das KSK-Werk von Profit-Center-­Manager Dietmar Dohmen beim Stopp an einer der Spritzkabinen deutlich gemacht. Fotos (2): Bienwald Foto: Bienwald
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Lasertechnik wird von KSK bei der Roboterprogrammierung eingesetzt: Dies demonstrierte Horst Janowski den Besuchern bei dem Rundgang.

Kreis Heinsberg. Das Unternehmen KSK Industrielackierungen in Geilenkirchen, einer der Partner der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG) bei der Standortmarketingkampagne „Spitze im Westen“, konnte Abonnenten unserer Zeitung bei einem exklusiven Blick hinter die Kulissen wirklich beeindruckende Zahlen präsentieren.

Der Standort umfasst zwei Werke mit insgesamt 14 Hallen und 30 Lackieranlagen. Mit rund 25 Kunden arbeitet KSK in etwa 70 Projekten zusammen. 40 Millionen Euro Brutto-Umsatz im Jahr stehen zu Buche. Und aktuell zählt KSK 420 Mitarbeiter (darunter zwölf Auszubildende); 100 mehr als zu Jahresbeginn, Tendenz weiter steigend. Für Geschäftsführer Egbert Symens ist klar: „An der positiven Entwicklung von KSK haben unsere Mitarbeiter einen erheblichen Anteil.“

Die Anfänge des Unternehmens gehen auf die „Autoklinik“ zurück, in der Autos von Endkunden nach Schadensfällen repariert wurden. Damals galt der Spoiler eines Mercedes 190 16 V als „unlackierbar“. Doch die „Autoklinik“ bekam es hin. Und als dann gleich eine ganze Serie ­lackiert werden durfte, war dies quasi die „Geburtsstunde“ von KSK Industrielackierungen. Das Unternehmen ist mittlerweile seit 27 Jahren auf dem automobilen Zuliefermarkt vertreten. Eine „Erfolgsstory“, auf die jeder Mitarbeiter stolz sein könne, so Geschäftsführer Daniel Karpfinger.

KSK ist für viele große Konzerne der nationalen wie internationalen Automobil- und Nutzfahrzeugbranche sowie ihre Zulieferer tätig und muss dabei stets vor allem auch ­Flexibilität beweisen. Auf die hochwertige Veredelung von Fahrzeug-Bauteilen – ob aus Metall oder Kunststoff – hat sich KSK spezialisiert. Von Parksensoren, Kühlergrill, Stoßfänger, ABC-Säulen-Blenden oder Dach­leisten von Pkw bis zu Front- und Dachspoilern, Einstiegen und Auftritten und sogar ganzen Schlafkabinen von Lkw reicht das Spektrum, um nur ­einige Beispiele zu nennen.

Beim Rundgang durch verschiedene Hallen von KSK erlebten die Besucher „Fertigung live“ und gewannen einen Eindruck von dem technischen Know-how, das sich in der Arbeit von Menschen und Maschinen widerspiegelt. Da sind beispielsweise in der größten ­KSK-Lackieranlage gleich neun Roboter installiert – ein Investment von 15 Millionen Euro, wie Egbert Symens anmerkte. An anderen Stellen des weitläufigen Betriebsgeländes wird hingegen auch von Hand lackiert: in Spritzkabinen, mit Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter wie für die Umwelt.

Die Besucher erfuhren, dass alleine für den Porsche Cayenne acht verschiedene Bauteile bei KSK in Geilenkirchen lackiert werden und täglich 3200 Teile alleine in diesem Projekt bearbeitet werden. Und kaum für möglich gehalten hätte wohl ein Laie, dass im Bereich der Lackierung von Lkw-Bauteilen eine Palette von weit mehr als 3000 verschiedenen Farben zur Verfügung steht.

KSK kann spezielle Bauteile ebenso bearbeiten wie Großserien. Eben genau deshalb setzt das Unternehmen einerseits auf erfahrene Industrie­lackierer (KSK bildet aber auch selbst Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik aus), die in kleinen Stückzahlen Sonderanfertigungen und Speziallösungen realisieren können, und andererseits auf erprobte Robotertechnologie, die Effizienz bei großen Stückzahlen garantieren soll.

Flexibilität sei in der Automobilindustrie das A und O, so Daniel Karpfinger. Da seien schnelle Entscheidungen, wie sie bei KSK dank flacher Hierarchie getroffen werden könnten, von Vorteil.

Aber ein ganz entscheidender Punkt ist natürlich auch die Qualität. So spielt das Qualitätsmanagement eine bedeutende Rolle. Und die hundertprozentige Kontrolle der Produkte – davon konnten sich die Besucher vor Ort überzeugen – ist eine Herausforderung, die nur mit den geübten Augen geschulter Mitarbeiter zu meistern ist.

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