Gangelt - Krippen, Kerzen und Kulinarisches locken zum Gangelter Nikolausmarkt

Krippen, Kerzen und Kulinarisches locken zum Gangelter Nikolausmarkt

Von: hama
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Die Gangelter Einrichtungen Maria Hilf sind seit vielen Jahren auf dem Nikolausmarkt vertreten. Foto: Karl-Heinz Hamacher
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Der frühe Vogel holt sich die besten Waren in Gangelt. Foto: Karl-Heinz Hamacher
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Sandra und Olaf Krause servieren seit Jahren Hochprozentiges. Foto: Karl-Heinz Hamacher

Gangelt. Der Hauptdarsteller fehlte bei der Eröffnung des Nikolausmarktes am Sonntagmorgen in Gangelt: St. Nikolaus hatte auf dem Markt „Spätschicht“ und war im Jahr eins nach Willi Babel erst ab 14 Uhr für die Kinder da. Was auch fehlte, war heimeliges Nikolausmarkt-Wetter, denn die Gäste wurden mit Sturmesbrausen begrüßt.

Das sorgte wohl auch dafür, dass einige Stände nicht besetzt wurden und Lücken rund um die Pfarrkirche zu sehen waren. Bürgermeister Bernhard Tholen, dem selbst die Sänger aus den Niederlanden kurzfristig abgesagt hatten, freute sich trotzdem, zu früher Stunde schon so viele Gäste begrüßen zu können. Er nutzte die Gelegenheit, all denen zu danken, die bei der Betreuung der 140 Flüchtlinge, die über die Gemeinde verteilt untergebracht sind, mit großer Tatkraft helfen.

Trotz der freien Flächen bot der Nikolausmarkt wieder das, was ihn seit Jahren ausmacht. Viele Angebote richteten sich an das nahende Weihnachtsfest. Mit viel Liebe waren Krippen und Figuren, Gestecke, Kerzen und Selbstgebackenes hergestellt worden.

Das kulinarische Angebot war groß, und Getränke gab es reichlich. Ob der Musikverein St. Hubertus, die evangelische Kirchengemeinde, die Gangelter Einrichtungen Maria Hilf oder viele andere aus dem Ort – alle trugen sie zum besonderen Charakter des Marktes bei.

Es lässt sich auch niemand von schlechtem Wetter abhalten, wenn beim Nikolausmarkt-Urgestein Eduard Bückers und seiner Damenriege leckere Berliner serviert werden.

Die Kinder der Flüchtlinge wurden von Karussellbesitzer Hans Cremer zu Freifahrten eingeladen.

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