Krimi-Königin gibt Einblicke in Schreibwerkstatt

Von: defi
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Nein, nicht ein „Dinner for one” wurde in der Buchhandlung Gollenstede gegeben, sondern ein Vorgeschmack auf die Criminale im Mai, bei der Gisa Klönne (l.) ihren Heinsberg-Krimi vorstellen wird. Auch Buchhändler Reiner Gollenstede (r.) ist schon gespannt. Foto: defi

Heinsberg. „Herren von Heinsberg” lautet der Titel des Heinsberg-Krimis der „Kölner Krimi-Königin” Gisa Klönne. Vielmehr mehr wollte die preisgekrönte Autorin aber noch nicht über ihr neues Werk verraten, obwohl die Besucher ihrer Lesung in der Buchhandlung Gollenstede schon mächtig gespannt nachfragten, wie, wo und warum denn wohl in Heinsberg gemordet wird.

Das Geheimnis wird erst bei der nächsten Lesung von Gisa Klönne in Heinsberg zur 25. Criminale am Niederrhein im Mai gelüftet werden. Gisa Klönne war diesmal nach Heinsberg gekommen, um an Aschermittwoch ihren aktuellen Kriminalroman „Farben der Schuld” vorzustellen.

Dieser spielt, passender ging es kaum, am letzten Tag des Kölner Karnevals. Klönne lässt in „Farben der Schuld” wieder ihre Hauptkommissarin Judith Krieger ermitteln, es ist ihr vierter Fall.

Gewisse Übereinstimmungen zwischen Romanfigur und Autorin sind sicherlich hilfreich beim Beleben erfundener Personen. Und Gisa Klönne versteht es, ihre Charaktere lebendig werden zu lassen.

Nicht umsonst wurde sie mit dem Friedrich-Glauser-Preis geehrt, zur Ehrenkommissarin der Bonner Polizei ernannt und von einer großen deutschen Zeitschrift mit dem Titel „Kölner Krimi-Königin” geehrt. Ihre Erfahrungen als Reiseschriftstellerin und Journalistin kommen ihr ebenfalls zugute.

Dem Heinsberger Publikum verriet sie einige Geheimnisse aus ihrer Schreibwerkstatt, etwa wie sie darauf kam, eine Rechtsmedizinerin russischer Herkunft in ihre Romane einzubauen. Ekaterina Petrowa heißt diese Figur und reiste, so die Legende der Klönne-Figur, nach dem Fall der Sowjetunion aus und siedelte sich in Köln an, wie so viele russische Ärzte in dieser Zeit.

Ermordet wird in „Farben der Schuld”ein Mann in Priesterornat, und zwar mit einem Schwert. Der Leser darf sich auf spannende Buchseiten freuen, bis auf Seite 345 Hauptkommissarin Judith Krieger dem Mörder in die Augen blickt.
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