Kreisverwaltungsdirektor Helmut Preuß geht in den Ruhestand

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Verwaltungsexperte durch und durch: Dezernent Helmut Preuß wird nach 48 Dienstjahren verabschiedet.

Heinsberg. Nach 48 Jahren im öffentlichen Dienst geht mit dem Dezernenten und Leitenden Kreisverwaltungsdirektor Helmut Preuß einer der prägenden Verwaltungsmitarbeiter des Kreises mit Erreichung der Altersgrenze in den Ruhestand. Am Freitag, 26. September, wird er offiziell von Landrat Stephan Pusch verabschiedet.

Als der aus Wassenberg-Effeld stammende Helmut Preuß 1966 seine Ausbildung beim damaligen Kreis Erkelenz begann, konnte man noch nicht ahnen, welche Bedeutung er einmal für die Verwaltung eines Kreises haben würde, der zu jenem Zeitpunkt noch gar nicht existierte.

Mit Fleiß und Ehrgeiz absolvierte Preuß seine Ausbildung und nahm nach deren Abschluss freiwillig und neben dem Dienst ein Abendstudium an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in Aachen auf, das er 1975 mit dem Erwerb des Kommunaldiploms abschloss. Inzwischen waren der Kreis Erkelenz und der Selfkantkreis Geilenkirchen/Heinsberg Vergangenheit und der neue Kreis Heinsberg geschaffen worden.

Hohe Auszeichnungen

Oberkreisdirektor Dr. Esser berief Helmut Preuß zum persönlichen Mitarbeiter mit besonderen Verwaltungsaufgaben. Bis auf die Jahre 1983 bis 1988, in denen er das Ordnungsamt leitete, war Helmut Preuß stets im Umfeld der Behördenleitung tätig, bis er nach sieben Jahren als Hauptamtsleiter 1995 schließlich zum Dezernenten aufstieg.

Dort war er zuständig für die zentralen Aufgaben der Verwaltung, das Personal, die Schulen, die Partnerschaften und die Gebäudewirtschaft und war zudem Leitender Bürobeamter der Gesamtverwaltung.

Darüber hinaus legte Helmut Preuß seinen Schwerpunkt auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Die guten nachbarschaftlichen Beziehungen zu den niederländischen Grenzkommunen waren ihm genauso eine Herzensangelegenheit wie die Ausgestaltung der Partnerschaft zu den Partnerkreisen Midlothian und Komárom-Esztergom.

Für seine außerordentlichen Verdienste um die euregionale deutsch-niederländische Zusammenarbeit wurde er 1999 zum Ritter des Ordens von Oranien-Nassau ernannt und erhielt 2006 die Euregio-Rosette.

So wie ihm während seiner Dienstzeit der Kreis Heinsberg am Herzen lag, so ist er als Privatmann seinem Heimatort Effeld und seinen Vereinen stets verbunden. Seine besondere Liebe gilt hierbei dem Fußball und dem SV Adler Effeld, für den er auch aktiv kickte. In seiner Zeit als Vorsitzender des Ortsringes wurden das Effelder Spargelfest und die Errichtung des Bürgerhauses initiiert.

Seinen neuen Lebensabschnitt als Pensionär wird er verstärkt seiner Familie, natürlich seiner Ehefrau Annelie, mit der er 43 Jahre verheiratet ist, seinen beiden Töchtern und Schwiegersöhnen und vor allem seinen drei Enkelkindern widmen.

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