Kreisumlage steigt 2017 erneut an

Von: disch
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Kreis Heinsberg. Die zehn Städte und Gemeinden müssen im kommenden Jahr eine höhere Kreisumlage bezahlen. Im Haushaltsentwurf des Kreises Heinsberg für das Jahr 2017, ist eine Gesamtsumme der allgemeinen Kreisumlage in Höhe von rund 127 Millionen Euro vorgesehen.

Der Haushalt soll in der Sitzung des Kreistages am Donnerstag, 17. November, um 18 Uhr im Kreishaus eingebracht werden.

Dies sind circa vier Millionen Euro mehr als im Etat für 2016. Eine erneute Entnahme aus der Ausgleichsrücklage – diesmal in Höhe von 2,7 Millionen Euro – verhindert eine noch höhere Belastung für die Kommunen. Die Haushaltssatzung hat ein Gesamtvolumen von fast 321 Millionen Euro. Der Hebesatz für die Kreisumlage steigt von 40,992 auf 41,150 Prozentpunkte.

Von 2012 bis 2014 hatte das Umlagevolumen stabil bei rund 111 / 112 Millionen Euro gelegen, ehe es 2015 einen Anstieg auf gut 118 Millionen Euro und dann 2016 auf 123 Millionen Euro gegeben hatte. Ein gravierender Posten bei der Mehrbelastung des Kreis-Haushaltes 2017 im Vergleich zu 2016 sind die Personal- und Versorgungsaufwendungen, die um mehr als 3,7 Millionen Euro ansteigen.

Verwiesen wird in den Sitzungsunterlagen nicht nur auf tarifliche Entgelterhöhungen, sondern auch auf erforderliche Personaleinstellungen zur Bewältigung von Mehrarbeit beziehungsweise gestiegenen Fallzahlen im Bereich der Flüchtlingsarbeit sowie in Leitstelle und Jobcenter.

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