Kreissportbund baut auf die Projektarbeit

Von: agsb
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Sie stehen an der Spitze der Sportjugend: Jakob Lang und seine Stellvertreterinnen Jutta Holzweiler (r.) und Michi Mielcarek (l.). Foto: agsb

Kreis Heinsberg. „Es gibt noch viele Ziele und Projekte, die wir gemeinsam anpacken und umsetzen möchten“, sagte der Vorsitzende des Kreissportbundes Heinsberg, Ronnie Goertz, zu Beginn der KSB-Mitgliederversammlung im Raum Eschweiler der Oberbrucher Festhalle mit Blick auf seine Entscheidung, doch wieder für das Spitzenamt im Sport des Kreises Heinsberg zu kandidieren. Erwartungsgemäß wurde er von den 89 stimmberechtigten Delegierten als Vorsitzender wiedergewählt – und das einstimmig.

Goertz dankte in seinem Bericht seiner Vorstandsmannschaft, die im vergangenen Jahr die Geschicke des Kreissportbundes souverän weitergeführt habe, als der Geilenkirchener Wahlkampf für (den letztlich unterlegenen Bürgermeisterkandidaten) Goertz über Monate hinweg eine Doppelbelastung nicht zugelassen hatte. Der Vorsitzende dankte allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des KSB für ihren Einsatz bei der Umsetzung der vielen Projekte.

Und es gab unzählige Projekte, die mit Vereinen, Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern oder sonstigen Institutionen wie Kinderschutzbund Erkelenz oder Kreis­jugendamt Heinsberg angepackt wurden. Sogar mit Seniorenheimen wurden Projekte gestartet.

Im ­Programm „NRW bewegt seine Kinder!“ ist „Mathe schützt nicht vor Ertrinken!“ ein zentrales Projekt, initiiert, erprobt und nachhaltig begleitet vom Regionalen Bildungsbüro und dem Kreissportbund – mit Erfolg: So konnten an Grundschulen die Nichtschwimmerquoten deutlich gesenkt werden.

Anouk Reichardt gab einen kurzen Einblick in diese Aktion, die bislang in Erkelenz (bereits zum zweiten Mal), in Hückelhoven sowie für Geilenkirchen in Gangelt umgesetzt worden ist. Dank galt den Grundschulen und den Städten sowie der DLRG und den Vereinen für ihre Unterstützung.

Eine weitere kurze Vorstellung der Projektarbeit gab es von Margit Vonderbank unter anderem mit „Bewegt gesund bleiben in NRW!“ und „Bewegt älter werden in NRW!“. Auch in diesem Jahr stehen Projekte in den Startlöchern. So konnte stolz verkündet werden, dass der KSB ein NRW-Modellprojekt „Neurologie“ mit dem Krankenhaus Erkelenz startet.

Der Vorsitzende blickte auch zurück auf die KSB-Sportgala, mittlerweile ein etabliertes Event im Kreis Heinsberg.

Nach den Jahresberichten folgte die Entlastung des Vorstandes durch die Delegierten. Als Versammlungsleiter hatte Martin Hennebrüder ein leichtes Amt. Ronnie Goertz wurde einstimmig wiedergewählt – ebenso dessen Stellvertreter Peter Derichs und Heino Hamel sowie Finanzwart Philipp Konietzka.

Der Vorstand hatte selbst einen Antrag gestellt, sah er doch eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge als erforderlich an. „Seit 15 Jahren sind wir recht konstant geblieben. Aber die Kosten blieben und bleiben nicht stehen, ferner sind unsere Aufstellungen und Aufgaben gewachsen. Wir möchten uns Freiräume schaffen, damit weitere Projekte angestoßen werden können“, so der Vorsitzende.

Aus der Versammlung heraus kann die Nachfrage nach dem im Kassenbericht nicht genannten Vermögen des KSB. Goertz nannte alle Zahlen und sprach von einer Pufferzone für Projekte und einem sicheren Rückhalt für alle Fälle. Mit 79 Ja-Stimmen bei zehn Gegenstimmen wurde schließlich einer Erhöhung zugestimmt.

Der Vorstand hatte zwei Modelle zur Erhöhung angeboten. Modell A sah nur die Erhöhung der Grundpauschale je Verein von bisher 15 auf 50 Euro bei gleichbleibendem Beitrag von 0,30 Euro je erwachsenem Vereinsmitglied vor, Modell B ging von einer Erhöhung der Grundpauschale auf 30 Euro und einer Anhebung des Beitrags je erwachsenem Vereinsmitglied von 0,30 auf 0,45 Euro aus. Auch da gab es eine kleine Diskussionsrunde: Mit 41 Ja-Stimmen wurde schließlich Modell A bevorzugt und angenommen; Modell B erhielt 35 Stimmen.

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