Kreissparkasse Heinsberg: 2014 geprägt von hohem Kundenvertrauen

Von: disch
Letzte Aktualisierung:
9356148.jpg
Wichtiges Ereignis: 2014 wurde der Neubau der KSK-Hauptstelle in Erkelenz fertiggestellt. Foto: Koenigs
9356147.jpg
Zufrieden mit 2014 ist der Vorstand der Kreissparkasse Heinsberg: ­Thomas Pennartz (Mitte), Dr. Richard Nouvertne (l.) und Hans-Josef Mertens (r.). Foto: Koenigs
9356149.jpg
Prominenter Gast: Altbundespräsident Horst Köhler kam zu den Sparkassen-Gesprächen nach Erkelenz. Foto: Koenigs
9356143.jpg
Die Kreissparkasse Heinsberg setzt auf das Multi-Kanal-Angebot: Da gehört das Online-Banking ebenso dazu wie das Kundengeschäft mit persönlicher Beratung in den 51 Filialen. Foto: Stock / Wölk

Kreis Heinsberg. „Für die Kreissparkasse Heinsberg war das Jahr 2014 geprägt von hohem Kundenvertrauen. Wir sind sehr zufrieden“, Dies sagte Vorstandsvorsitzender Thomas Pennartz am Mittwoch, als er zusammen mit seinen Vorstandskollegen Dr. Richard Nouvertné und Hans-Josef Mertens bei einem Pressegespräch in der KSK-Hauptstelle in Erkelenz die Bilanzzahlen vorstellte – mit Wachstum in allen Bereichen. ­

Sowohl im Kreditgeschäft (plus 3,0 Prozent auf 2,487 Milliarden Euro) als auch bei den Kundeneinlagen (plus 3,2 Prozent auf 2,055 Milliarden Euro) gab es Zuwächse. Die Bilanzsumme stieg um 3,2 Prozent auf 3,061 Milliarden Euro an.

„Wir leben eine Idee, die mehr als 200 Jahre alt ist: die Sparkassen-Idee. Wir sind mehr als eine Bank. Wir sind die Sparkasse“, unterstrich Thomas Pennartz und stellte fest: „Es ist den Menschen wichtig. Den ­Beweis liefern die über 150.000 Kunden im Kreis Heinsberg mit ihren geschäftlichen Aktivitäten“, galt sein Dank allen Kunden und Geschäftspartnern.

Ganzheitliche Beratung

Die Kreissparkasse setzt auf das Multi-Kanal-Angebot: Doch trotz Online- und Mobile-Banking gab es am Mittwoch vom Vorstand auch ein klares Bekenntnis zum 51 Standorte umfassenden Filialnetz. „Wir bleiben in der Region verankert“, so Pennartz. „Wir bleiben bei der Zahl.“ Der Sparkassenchef betonte, wie wichtig eine hochwertige, an den Kundeninteressen ausgerichtete Beratung durch gut ausgebildete Mitarbeiter sei – mit dem Sparkassen-­Finanzkonzept. So seien im vergangenen Jahr rund 13.000 Mal Kunden ganzheitlich beraten worden – manchmal bis zu zwei Stunden lang.

Die aktuelle Geldpolitik und die historisch niedrigen Anlagezinsen würden den Bürgern die größten Sorgen bei der Ersparnisbildung bereiten, sagte Richard Nouvertné. „Wir möchten gerade in schwierigen Zeiten, dass die Menschen uns vertrauen. Wir werden die Sicherheit von Einlagen weiter gewährleisten.“ Der Anstieg der Kundeneinlagen um 64,3 Millionen Euro belege, „dass unsere Kunden uns glauben und vertrauen“, so der stellvertretende Vorstandsvorsitzende.

Rund 38 Millionen Euro des Kreditvolumenzuwachses in Höhe von 72,5 Millionen Euro entfielen auf Unternehmen und Selbstständige. Mit Blick auf den Wohnungsbau vermeldete Nouvertné nicht nur ein Plus von 13,8 Millionen Euro bei den Darlehenszusagen, sondern auch die Vermittlung von 180 Objekten mit einem Volumen von 27 Millionen Euro durch die Tochtergesellschaft S-Immobilien.

„Langfristiges Denken und vorausschauendes Handeln sind für uns selbstverständlich“, meinte Vorstandsmitglied Hans-Josef Mertens und verwies stolz darauf, dass stabile Erträge erwirtschaftet würden. So werde der Gewinn wieder bei rund zehn Millionen Euro liegen. Dieser solle in erster Linie erneut zur Eigenkapital-Stärkung genutzt werden, aber voraussichtlich werde es auch wieder eine Ausschüttung in Höhe von einer Million Euro an die beiden Träger – Kreis Heinsberg (80 Prozent) und Stadt Erkelenz (20 Prozent) – geben.

Soziale Verantwortung

„Unserer sozialen Verantwortung sind auch wir auch im vergangenen Jahr nachgekommen und haben über 1,2 Millionen Euro, inklusive der Mittel, die unsere Stiftungen zur Verfügung gestellt haben, zum Wohle unseres Kreises und der Menschen, die hier leben, eingesetzt“, ergänzte Pennartz. Zusätzlich sei da das umfangreiche Sponsoring, mit dem das Vereins- und Kulturleben unterstützt werde.

Ein wichtiges Ereignis für die Kreissparkasse war im vergangenen Jahr die Fertigstellung des Hauptstellen-Neubaus in Erkelenz. Von den 700 Mitarbeitern des Geldinstituts arbeiten nun 220 unter einem Dach in Erkelenz. Dies sei eine Vereinfachung, freute sich Pennartz und erklärte: „Das macht uns stärker.“

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert