Kreissparkasse berichtet nur noch digital

Von: disch
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Kreis Heinsberg. „Welchen Institutionen vertrauen die Deutschen?“ Mit dieser Frage hat der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Heinsberg, Thomas Pennartz, sowohl bei einem Pressegespräch als auch in der Verbandsversammlung der Sparkasse die Vorstellung des „Berichts an die Gesellschaft“ eingeleitet, den die Kreissparkasse Heinsberg in diesem Jahr bereits zum vierten Mal veröffentlicht.

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa habe kürzlich die Ergebnisse der jährlichen Befragung veröffentlicht, so Pennartz. Platz eins belege in diesem Jahr die Polizei. Mit einem Vertrauenswert von 49 Prozent befänden sich Sparkassen auf Augenhöhe mit dem Deutschen Bundestag, den Landesregierungen, den Gewerkschaften, der Bundesregierung, der evangelischen Kirche und Unternehmern. Damit würden Sparkassen deutlich vor Versicherungen (28 Prozent) und den Banken liegen, die mit 23 Prozent nicht einmal bei halb so vielen Deutschen Vertrauen genießen würden.

„Dieses Ergebnis ist aus unserer Sicht sehr interessant. So zeigt es doch, dass die Menschen einen deutlichen Unterschied spüren zwischen einer regionalen Sparkasse und einer Bank“, fuhr Pennartz fort. „Ein beratungsorientiertes Bankgeschäft, das durch Menschen in der Region und für die Region betrieben wird und gleichzeitig auch in der digitaleren Welt zu Hause ist, bleibt auch künftig wichtig für die Menschen.“ Die aktuellen Entwicklungen in Italien würden zeigen, dass ehemalige Regionalbanken durch zunehmende Größe nicht risikoärmer würden, meinte der Sparkassenchef.

„Für uns stehen Nähe, Freundlichkeit, Verlässlichkeit, Fairness im Vordergrund“, so Pennartz weiter. In ihrem „Bericht an die Gesellschaft“ informiere die Kreissparkasse nun erneut darüber, „wie wir diese Werte konkret mit Leben füllen.“

Mit umfangreichen Kennzahlen solle sich jeder Bürger des Kreises Heinsberg ein detailliertes Bild davon machen können, wie die Kreissparkasse mit ihrer unternehmerischen Haltung, ihren Produkten und gesellschaftlichen Initiativen zu nachhaltigem Wohlstand und Lebensqualität im Kreis Heinsberg beitrage.

Kein gedruckter Bericht

Es ist zwar der vierte Bericht, neu ist aber: Es gibt keine gedruckte Version mehr. „In diesem Jahr verzichten wir ganz bewusst auf die Herausgabe eines gedruckten Berichts“, erklärte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse, Dr. Richard Nouvertné, diese Neuerung. „Zum einen wollen wir damit unsere Umwelt schonen. Zum anderen haben wir festgestellt, dass der ­Bericht an die Gesellschaft sehr von Fachlesern sowie von vielen Firmenkunden wahrgenommen wird. Bislang ist es uns jedoch noch nicht gelungen, den Bericht im breiten Privatkundengeschäft bekannt zu machen. Das wollen wir nun mit der Webanwendung ändern. Denn im digitalen Zeitalter erreichen wir auf diesem Weg deutlich mehr Leser als mit einem gedruckten Werk“, so jedenfalls die Überzeugung von Nouvertné, der aber andererseits versprach, dass jeder ­Interessierte, der nicht über einen Internetzugang verfüge, aber an dem Bericht interessiert sei, ihn bei der Kreissparkasse ausgedruckt bekommen könne. „Ganz besonders interessieren uns Meinungen und Anregungen der Leser. Dazu haben wir einen Feedback-Button im Bericht eingebaut. Jede Rückmeldung ist bei uns willkommen“, so Nouvertné weiter.

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