Kreisausschuss: Vom Hinweis an der Autobahn bis zum WLAN

Von: disch
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Kreis Heinsberg. Die mögliche Aufstellung touristischer Hinweisschilder entlang der Autobahn 46 und der Bundesstraße 56 neu war Thema im Kreisausschuss.

Nach einem Antrag der SPD sollte die Verwaltung beauftragt werden, das Vorliegen der Voraussetzungen für die Aufstellung solcher vielerorts im Bundesgebiet zu entdeckenden großen braunen Schilder entlang der A 46 / B 56 n zu prüfen, entsprechende Anträge an den Landesbetrieb Straßen NRW vorzubereiten und Kreisausschuss und Kreistag zur Beschlussfassung vorzulegen.

Insbesondere nach Freigabe der B 56 n sei es angebracht, auf touristische Ziele im Kreis entlang der nunmehr durchgängigen Strecke hinzuweisen. In Betracht kämen zum Beispiel das Besucherbergwerk Sophia-Jacoba in Hückelhoven, das Begas-Haus in Heinsberg, die Altstadt Wassenbergs, der westlichste Punkt Deutschlands in der Gemeinde Selfkant und die historische Selfkantbahn.

Landrat Stephan Pusch (CDU) wies im Kreisausschuss darauf hin, dass die touristische Beschilderung bereits ein Ziel-II-Projekt vom Heinsberger Tourist-Service in den Jahren 2002 bis 2006 gewesen sei, doch sei seinerzeit ein entsprechender Antrag von der zuständigen bundesweiten Kommission abgelehnt worden. Pusch schlug vor, entsprechend dem SPD-Antrag Kriterien und Voraussetzungen für eine Beschilderung erneut zu prüfen und das Ergebnis im Ausschuss für Kultur, Partnerschaft und Tourismus zu erörtern. So wird nun verfahren.

Auch Freifunk war Thema im Kreisausschuss. „Als bürgerfreundliche und serviceorientierte Kommune sollte der Kreis Heinsberg sich am Aufbau des Freifunk-Netzes beteiligen“, so die Grünen. Mit seinen über das Kreisgebiet verteilten Liegenschaften böten sich dazu vielfältige Möglichkeiten. Die Verwaltung sollte Gespräche mit dem Verein Freifunk Rheinland aufzunehmen, um die Möglichkeiten einer Kooperation mit dem Ziel des Aufbaus freier WLAN-Netze im Kreisgebiet zu klären.

Es sei richtig und sinnvoll, dass die kreisangehörigen Städte wie Übach-Palenberg, Geilenkirchen oder Hückelhoven damit begonnen hätten, ein frei zugängliches WLAN-Netz in ihrem Stadtgebiet aufzubauen, nahm Landrat Stephan Pusch (CDU) Bezug zum Antrag der Grünen. Die Kreisverwaltung sei gerne bereit, den Verein Freifunk zu kontaktieren und die Liegenschaften des Kreises im Rahmen der Versorgungskapazitäten in ein flächendeckendes freies WLAN-Netz einzubinden.

Eine kreisweite koordinierende Tätigkeit der Kreisverwaltung hinsichtlich eines flächendeckenden WLAN-Netzes sei jedoch problematisch. Die Städte und Gemeinden könnten als örtliche Ansprechpartner den Bedarf einfacher abschätzen und eine örtliche Kooperation deutlich besser fördern als die Kreisverwaltung. Diese koordinierende Aufgabe sollte deshalb den kreisangehörigen Kommunen vorbehalten bleiben. Auch dieser Position schloss sich der Kreisausschuss an.

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