Kreis Düren - Kreis-Tage: Touristenboom in Düsseldorf

Kreis-Tage: Touristenboom in Düsseldorf

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Kreis Düren. Millionen Touristen besuchen jährlich die Landeshauptstadt Düsseldorf, aber die wenigsten reisen in einem Sonderzug an. „Dass 1000 Besucher auf einmal kommen, gibt es wirklich nicht alle Tage. Das ist für uns schon etwas Besonderes“, stellte Dr. Eva-Maria Illigen-Günther, Geschäftsführerin der Düsseldorfer Marketing & Tourismus GmbH, fest, als sie die Ausflügler von der Rur am Bahnhof begrüßte.

Angeführt von Landrat Wolfgang Spelthahn waren die 1000 Touristen mit einem über 400 Meter langen Sonderzug der Rurtalbahn angereist. Genau wie eine weitere, ebenfalls 1000 Personen starke Ausflüglergruppe tags zuvor. Ziel der zehnten Kreis-Düren-Tage ist die Landeshauptstadt Düsseldorf. 2000 Menschen nehmen die Einladung an und fahren mit.

Der auswärtige „Doppelspieltag“ hat Tradition: Zum zehnten Mal fanden die Kreis Düren-Tage statt. Für die Jubiläumsfahrt fiel die Wahl des Ziels auf die Landeshauptstadt. Bevor Spelthahn den Mitreisenden einen kurzweiligen Tag in der Rheinmetropole wünschte, bedankte er sich bei den Sponsoren und Unterstützern. Einmal mehr hatte die Nachfrage nach den Karten die Zahl der vorhandenen Plätze im Sonderzug weit überstiegen, so dass die Tickets verlost wurden.

Mit Informationen satt starten die Ausflügler in den Tag. Zur Wahl standen ein Altstadtrundgang, eine Bustour und eine Führung durch den Medienhafen. Die Gästeführer der Landeshauptstadt hatten Hochkonjunktur an diesen beiden Tagen. Neben unverzichtbaren Eckdaten erzählten sie ihren Gruppen auch so manche Anekdote. Rheinischer Humor blitzte immer wieder auf, vor allem, wenn die Rivalität zu Köln zur Sprache kam: „Na, wie heißt diese Stadt auch noch, ich komm‘ heute bestimmt noch drauf.“

Nach der Mittagspause gab es reichlich Zeit, Düsseldorf auf eigene Faust zu erkunden. Detlef Schumm (68) aus Jülich, zum ersten Mal bei einem Kreis-Düren-Tag dabei, war auf der Rückreise voll des Lobes für das Angebot des Kreises und der Rurtalbahn. Mit seiner Frau Marlies hatte er an einer Altstadtführung teilgenommen. „Die Führerin war sehr gut. Sie hat die Geschichte der Stadt immer wieder mit Geschichten gewürzt und neuere Entwicklungen aufgezeigt. Das hat uns sehr gut gefallen.“

Monika Esser war mit einer achtköpfigen Gruppe aus Frangenheim unterwegs. Die Frauen nutzten die Gelegenheit, den Medienhafen zu erkunden, genossen die Rheinpromenade und ließen auch den Kö-Bummel nicht aus. Erich Weindorf (50) aus Winden war in familiärer Begleitung unterwegs. Die vierköpfige Gruppe hatte den Tag mit einer Stadtrundfahrt begonnen. „Ich war seit langer Zeit nicht mehr in Düsseldorf und kann sagen: Es hat sich gelohnt, das war ein rundum gelungener Tag! Wir sind gespannt, wohin die Reise im nächsten Jahr geht und hoffen, dann wieder mit dabei sein zu können.“

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