Kreis Heinsberg - Kreis Heinsberg will Geld zur Klage gegen Tihange beisteuern

Kreis Heinsberg will Geld zur Klage gegen Tihange beisteuern

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Symbol Tihange Atomkraftwerk AKW Kernkraftwerk Atomenergie Atomkraft Foto: Andreas Steindl
Der Kreis Heinsberg will die Klage der Städteregion gegen Tihange nicht nur inhaltlich sondern auch finanziell unterstützen. Foto: Andreas Steindl

Kreis Heinsberg. Der Kreis Heinsberg wird das klageweise Vorgehen der Städteregion Aachen mit Blick auf das umstrittene belgische Kernkraftwerkes Tihange sowohl inhaltlich als auch – vorbehaltlich der Entscheidung des Kreistages – finanziell unterstützen.

Dies teilte die Pressestelle des Kreises Heinsberg am Donnerstag nach einem Termin in Aachen mit, an dem über 30 interessierte Gebietskörperschaften aus der Region auf Einladung der Städteregion Aachen teilgenommen hatten. Der Heinsberger Kreistag hatte bereits in seiner Sitzung vom 3. März beschlossen, die Klage der Städteregion ideell zu unterstützen, dabei Art und Umfang der materiellen Unterstützung aber noch offen gelassen.

Zwischen allen Beteiligten besteht laut Pressestelle des Kreises Heinsberg Einigkeit darüber, dass die anstehende Klage mit deutscher, niederländischer und luxemburgischer Beteiligung erfolgen solle. Dabei solle großer Wert auf eine sorgfältige Vorbereitung der Klage gelegt werden, um deren Erfolgsaussichten zu erhöhen. Außerdem würden sich die kommunalen Beteiligten mit einem Informations- und Unterstützungsersuchen an die Europäische Union wenden wollen. Geplant sei, dieses Ersuchen dem Präsidenten des Europäischen Parlamentes, Martin Schulz, persönlich zu überreichen.

„Es ist selbstverständlich, dass wir uns als ebenfalls betroffene Region solidarisch mit der Städteregion zeigen“, erklärten die Vertreter des Kreises Heinsberg bei der Veranstaltung in Aachen. Nach jetzigem Stand sollen die Kreise und kreisfreien Städte sich mit jeweils 3000 Euro an den Kosten der Klage beteiligen, erklärte die Pressestelle des Kreises Heinsberg. Wegen der sorgfältigen Vorbereitung der Klage sei mit einer ­Einreichung ­allerdings ­womöglich erst im Sommer zu rechnen.

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