Kreis Heinsberg - Krankenhäuser im Blickpunkt

Krankenhäuser im Blickpunkt

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Kreis Heinsberg. Einer Einladung des Zweckverbandes der Krankenhäuser im ehemaligen Regierungsbezirk Aachen zu einem Treffen mit Vertretern der Kliniken aus der Region waren unter anderen die beiden FDP-Landtagskandidaten aus dem Kreis Heinsberg, Stefan Lenzen und Jorge Klapproth, gefolgt.

Lenzen und Klapproth sprachen an diesem Tag im Düsseldorfer Parlament aber auch mit der gesundheitspolitischen Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Susanne Schneider.

Zuvor hatte Matthias Blum, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft NRW, die wesentlichen Inhalte der Studie „Investitionsbarometer NRW“ des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) vorgestellt. Die Krankenhäuser im Kreis Heinsberg weisen nach Darstellung der Freien Demokraten mit 7,7 Millionen Euro als jährlichem Investitionsbedarf und einem Investitionsstau von 61 Millionen Euro die niedrigsten Werte in der Studie auf. „Das spricht nicht für die rot-grüne Landesregierung, sondern ist den erheblichen eigenfinanzierten Investitionen der Kliniken im Kreis Heinsberg geschuldet“, stellte Stefan Lenzen fest.

Die Förderlücke liege im Kreis bei fünf Millionen Euro oder fast 65 Prozent des Investitionsbedarfs. Die Krankenhäuser im Kreis Heinsberg hätten von 2010 bis 2014 Investitionen in Höhe von fast 15 Millionen Euro eigenfinanziert. „Dies täuscht aber nicht über die strukturellen Finanzierungsprobleme unserer Kliniken hinweg. Das Land muss bei den Investitionskosten zumindest für eine bedarfsgerechte und damit in die Zukunft gerichtete Finanzierung der Krankenhäuser sorgen. Rot-Grün steht damit nicht nur bei den Kliniken, sondern gerade bei den Beschäftigten und Patienten in der Pflicht und muss endlich seiner Verantwortung gerecht werden“, so Lenzen, der Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion ist, weiter.

„Zugleich“, ergänzte Dr. Klaus Wagner, FDP-Kreisvorsitzender und Kreistagsmitglied, in einer Pressemitteilung, „bedarf es aber einer stetigen Fortentwicklung der Krankenhausbedarfsplanung, um die Leistungen der stationären Versorgung dort bereitzuhalten, wo sie wirklich erforderlich sind. Aber: Gerade in Gebieten, die wie unser Kreis sowohl städtisch als auch ländlich geprägt sind, muss dabei aber die Grundversorgung auch mit Krankenhäusern gewährleistet bleiben.“

„Die Kliniken brauchen eine zuverlässige Finanzierung. Die FDP-Landtagsfraktion hatte sich schon im letzten Haushalt für eine Erhöhung der Landesmittel ausgesprochen und wird dies für den anstehenden Haushalt wieder fordern – zum Wohle der Patienten in unserem Land“, stellte Schneider klar.

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