Korbmacher-Museum hilft Janusz-Korczak-Schule

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Friedrich Krings vom Korbmacher-Museum Hilfarth demonstrierte ­Schülern vom Schulbauernhof der Janusz-Korczak-Schule die Bepflanzung eines Weidenfeldes.

Kreis Heinsberg. Über besonderen Besuch freuten sich die Schüler und Lehrer vom Schulbauernhof der Janusz-Korczak-Schule in Gangelt-Birgden – und das nicht ohne besonderen Grund: Der Schulbauernhof betreibt seit seiner Gründung vor jetzt fast zwei Jahren eine Weidenwerkstatt, in der die Schüler dekorative Gegenstände aus Korbweiden flechten.

„Die Idee der Weidenwerkstatt entstand zunächst schlicht und ergreifend aus der Notwendigkeit, auch bei schlechtem Wetter ein sinnvolles Arbeitsfeld anbieten zu können. Die Werkstatt erwies sich als optimale Ergänzung zum übrigen Unterrichtsangebot. Dabei ist es uns wichtig, den Kindern und Jugendlichen nicht nur Flechttechniken zu vermitteln. Sie sollen ganzheitlich erfahren, welche Tätigkeiten früher in unserer Region zum Beruf des Korbmachers gehörten“, erläuterte Stefan Lindt, Lehrer des Schulbauernhofes.

Da der Hof über einen großzügigen Garten- und Wiesenbereich verfügt, lag es auf der Hand, ein Weidenfeld zur Anzucht eigener Korbweiden anzulegen. Die Recherche zur sachgerechten Bepflanzung ­eines Weidenfeldes erwies sich jedoch als äußerst schwierig. Schließlich wurde das Korbmacher-Museum in Hilfarth kontaktiert, das die Schule in der Vergangenheit schon einmal beim Bau ­eines Weidenzaunes unterstützt hatte. Friedrich Krings erwies sich als Retter in der Not.

Nach telefonischer Absprache zur Vorbereitung des Feldes erschien er auf dem Hof und zeigte den interessierten Schülern mit Rat und Tat, wie ein Weidenfeld angelegt wird. Nachdem der letzte Steckling in der Erde verschwunden war, herrschte Einigkeit darüber, dass Weidenanbau mit harter Arbeit einhergeht. Zur Freude aller Beteiligten wurde ein Wiedersehen vereinbart. Im Herbst beziehungsweise Winter wird Krings noch einmal Hand anlegen. Dann ist Erntezeit.

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