Kooperation zwischen Arbeiterwohlfahrt und Hospizdienst Camino

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Die neuen Kooperationspartner: Renate Kaspar, Vorsitzende von Camino, Wilhelm Schmitz, Einrichtungsleiter vom Awo-Altenzentrum und Carolus-Seniorenzentrum, Traude ­Peters, stellvertretende Vorsitzende von Camino, Gabriele Krumbach, Koordinatorin von Camino, Andreas Wagner, Awo-Geschäftsführer, und Stefan Mehr, Pflegedienstleiter vom Awo-Altenzentrum (v. l. n. r.).

Kreis Heinsberg. „Auf Sterben in Würde gibt es einen rechtlichen Anspruch.“ Dies erklärte die Arbeiterwohlfahrt. Um den Bewohnern des Awo-Altenzentrums in Heinsberg und des Carolus-Seniorenzentrums in Übach-Palenberg am Lebensende noch besser beistehen zu können, hat die Arbeiterwohlfahrt, vertreten durch Geschäftsführer Andreas Wagner sowie Einrichtungsleiter Wilhelm Schmitz, einen Kooperationsvertrag mit dem ambulanten Hospizdienst ­Camino abgeschlossen.

„Mit Camino haben wir einen verlässlichen Partner gefunden. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind bei uns auf Anfrage tätig“, berichtete Wilhelm Schmitz. „Das Personal unseres Hauses bespricht dies mit Bewohnern und Angehörigen, und bei Bedarf wenden sie sich an Camino. Unsere Mitarbeiter haben oft ein schlechtes Gewissen, wenn sie den Sterbenden für eine andere Arbeit allein lassen müssen“, beschrieb er die Situation des Pflegepersonals.

Mit der Kooperationsvereinbarung habe das Netzwerk im Kreis Heinsberg, das aus seelsorgerischen, medizinischen, pflegerischen und psychosozialen Angeboten in der letzten Lebensphase besteht, erneut ausgebaut werden können, so die Awo.

„Auch wird unsere Arbeit durch das in diesem Jahr in Kraft getretene Hospiz- und Palliativgesetz gestärkt und bringt echte Verbesserung in der Versorgung todkranker und sterbender Menschen“, so Renate Kaspar, die sich als erste Vorsitzende des Vereins Camino in der Hospizarbeit engagiert.

„Ich freue mich besonders auf die Zusammenarbeit mit der Arbeiterwohlfahrt, zumal ich erst vor Kurzem, nach langjähriger Tätigkeit für die Awo, in den Ruhestand verabschiedet wurde.“

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