Konzert ehrt Namensgeber der VHS

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Kreis Heinsberg. Zum achten Mal trafen sich Zuhörer und Musikanten der Volkshochschule des Kreises Heinsberg zu einem Konzert in Erinnerung an den Pfarrer Anton Heinen. Seinen Namen trägt die Bildungseinrichtung.

Anton Heinen, der 1869 in Buchholz bei Bedburg geboren wurde, war bis zu seinem Tode am 3. Januar 1934 in dem heute zu Wegberg gehörenden kleinen Ort Rickelrath tätig war und wurde hier auch begraben.

Die Mitglieder des Collegium Musicum, dem Orchester der Volkhochschule, treffen sich in der denkmalgeschützten Barockkirche aus dem 18. Jahrhundert St. Mariä Himmelfahrt und begehen eine besondere Stunde des Gedenkens an den Volksbildner, dessen höchste Priorität war, wie Schulleiter Franz Josef Dahlmanns zur Begrüßung sagte, den bildungsinteressierten Menschen Verantwortung zu übertragen und sie nicht einfach überzustülpen.

Das betonte auch der musikalische Leiter des Orchesters, Professor Dr. Norbert Brendt, in seinen weit über die Erklärung nur der jeweilig vorgetragenen Werke hinausgehenden Einzelheiten. Er konstatierte: „Musik ist Bestandteil unseres Lebens und sollte nicht nur ein Genussmittel sein.”

„Mit Kopf, Herz und Hand”

Diese Feststellung griff der Fachbereichsleiter Musik der VHS, Ingo Rümke auf, der für die intelligente Programmzusammenstellung dankte und nach dem pädagogischen Prinzip „Mit Kopf, Herz und Hand” Lernen bis ins hohe Alter für notwendig erachtet.

Mit drei Sätzen aus der weniger bekannten Sinfonia C-Dur des Österreichers Carl Ditters von Dittersdorf begann das Konzert. Aus der Sinfonie Nr. 93 G-Dur von Joseph Haydn folgte das Menuett und mit dem Andante cantabile aus der 1. Sinfonie Opus 21 wurde Ludwig van Beethoven einbezogen. Das anschließende Vorspiel und der Abendsegen aus „Hänsel und Gretel” von Engelbert Humperdinck passten wunderbar in das Ambiente des Gotteshauses. Der in Lowestoff Großbritannien geborene Benjamin Britten schrieb 1934 die „Simple Symphonie” , aus der die Sarabande zu Gehör kam.
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