Konrad Beikircher mag die Region gerne

Von: disch
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Treffen in Wassenberg: Konrad Beikircher (Bildmitte) wurde von den Schlemmer-Markt-Organisatoren Hans und Stephanie Brender mit dem Kochbuch von Hanns Dieter Hüsch („Essen kommen!”) überrascht. Foto: Jennes

Wassenberg. Gut zwei Monate, bevor er beim 17. Schlemmer-Markt Rhein-Maas auf dem Wassenberger Roßtorplatz mit der Goldenen Schlemmer-Ente ausgezeichnet wird, war der Kabarettist Konrad Beikircher am Freitagabend im Forum der Betty-Reis-Gesamtschule in Wassenberg zu Gast.

Vor ausverkauftem Haus wartete er mit seinem Programm „Am schönsten isset, wenn et schön is!” auf. Auch die Schlemmer-Markt-Organisatoren Hans und Stephanie Brender genossen den Auftritt von Beikircher: „Es war sehr, sehr schön. Alle waren begeistert.” Und so kam Beikircher natürlich nicht ohne Zugabe von der Bühne.

Dreimal gastiert Beikircher in diesem Jahr mit seinem Programm im Kreis: Wer für die beiden Gastspiele im März in Erkelenz und nun in Wassenberg keine Karte mehr ergattern konnte, hat noch einmal eine Chance, wenn Beikircher am 19.Dezember in Waldfeucht-Braunsrath auftritt.

Doch zuvor wird Konrad Beikircher am 13.August wieder im Kreis erwartet: Zur Eröffnung des Schlemmer-Marktes wird er in Wassenberg von der Aktionsgemeinschaft und dem Zeitungsverlag Aachen mit der Goldenen Schlemmer-Ente geehrt. „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung”, bekräftigte der Preisträger noch einmal am Rande der Wassenberger Veranstaltung am Freitag.

„Die Goldene Schlemmer-Ente ist eine Kombination von belgischem Schmeck-Lecker mit wassenbergischer Nachhaltigkeit, bei der die Limburger sogar applaudieren dürfen. Und das alles eingebettet in rheinische Pfiffigkeit - na, wenn das nix is?!!” So hat Konrad Beikircher den Ehrenpreis charakterisiert. Er freut sich darüber, dass er in der hiesigen Region so viele treue Fans hat. Und ihnen verspricht er für den Abend beim Schlemmer-Markt nach der Verleihung der Goldenen Schlemmer-Ente auch einen entsprechenden Vortrag!

Es gibt zwei Gegenden in Nordrhein-Westfalen, in die Konrad Beikircher - im Bonn-Bad Godesberg lebend - besonders gerne reist: das Ahrtal und das Aachener Grenzland mitsamt dem Kreis Heinsberg. Denn es sei eben ein Vorurteil, dass hier alles mit Brettern vernagelt sei. „Das Gegenteil ist richtig!” Und die Menschen hierzulande würden ausgesprochen offen denken. Sie seien aufgeschlossen, neugierig und direkt - ohne viel Getue.

Da sei das Publikum in manch anderer Stadt doch wesentlich reservierter, engstirniger und eingebildeter. Mit der Heinsberger Region verbindet Beikircher zudem eine Erinnerung, die aus seinem früheren Berufsleben resultiert: Von 1971 bis 1986 war er als Gefängnispsychologe im Justizvollzugsdienst tätig (in der JVA Siegburg) und war in dieser Funktion seinerzeit auch am Aufbau der JVA in Heinsberg beratend beteiligt.
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