Konrad Beikircher im Interview: „Immer noch der kleine Jung”

Von: disch
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„Ja sicher”: Konrad Beikircher freut sich auf die Verleihung der Goldenen Schlemmer-Ente in Wassenberg.

Wassenberg. Vom Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen über den Großen Kulturpreis der rheinischen Sparkassen bis zur Krönung als „Aalkönig” von Bad Honnef reicht der Reigen der Auszeichnungen, mit denen Konrad Beikircher bereits bedacht wurde. In diesem Jahr kommt die Goldene Schlemmer-Ente hinzu.

Verliehen wird sie von der Aktionsgemeinschaft Schlemmer-Markt Rhein-Maas und dem Zeitungsverlag Aachen. Zur Eröffnung des Marktes wird der Ehrenpreis am Donnerstag, 13. August, um 19.30 Uhr auf dem Wassenberger Roßtorplatz an den Kabarettisten, Autor und Musiker überreicht.

Konrad Beikircher freut sich bereits auf die Veranstaltung und die Ehrung, wie er in einem Interview verriet. „Ich finde es immer wieder toll, dass mich so viele Menschen kennen und dass sie das mögen, was ich so treibe. Ehrlich, glaubt mir keiner, aber es ist wirklich so: Tief in meinem Innern bin ich immer noch der kleine Schüler vom Franziskaner-Gymnasium in Bozen. Und dann kütt do Wassenberg daher und verleiht dem Jung die Goldene Schlemmer-Ente. Ich meine: Hätten Sie das im Juli 1964 gedacht, als ich das Abi-Zeugnis in der Hand hielt? Na also!”

Auf die Frage, wie es eigentlich um die Ess- und Trinkkultur des Rheinländers bestellt sei, antwortete der anerkannte Kenner der Menschen im Rheinland: „Tja, da ist eine ehrliche Antwort schwer. Aber: Man kann auch die Wahrheit positiv ausdrücken! Also: Der Rheinländer ist in puncto Ess- und Trinkkultur steigerungsfähig, das ist super! Nur wo nix ist, kann man vernünftig aufbauen und das passiert zurzeit! Im Ernst: Was sich im Rheinland - wo es ja nicht wirklich eine lange Feinschmeckertradition gibt - zurzeit an kulinarischer Entwicklung tut, ist atemberaubend. Was Künstler wie Wissler, Steinheuer oder Kaufmann da an Vorarbeit geleistet haben und leisten, trägt seine Früchte. Und weil der Rheinländer ein neugieriger Mensch ist, fällt diese Entwicklung auf fruchtbaren Boden. Ist das nicht fantastisch?”
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