Know-how aus dem Selfkant hilft in China

Von: agsb
Letzte Aktualisierung:
Bürgermeister Herbert Corsten
Bürgermeister Herbert Corsten (Mitte mit Kette) begrüßte im Rathaus eine chinesische Delegation aus Sichuan sowie Gäste des Ministeriums und Bezirksregierung Köln. Foto: -agsb-

Selfkant. Abermals gab es eine Auszeichnung für die Leader-Region „Der Selfkant”. Nach dem Besuch aus Taiwan und Japan begrüßte Selfkants Bürgermeister Herbert Corsten nun im Rathaus Gäste aus China.

Aus der Provinz Sichuan im Westen Chinas weilen derzeit Besucher auf Einladung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NW (MKULNV) sowie der Bezirksregierung Köln in NRW.

Die Leader-Region „Der Selfkant” wird von Seiten des Ministeriums sowie der Bezirksregierung als mustergültig eingestuft und geschätzt. Die Gäste aus China interessierten sich besonders für die Umsetzung der Ideen wie die Flurbereinigung im Rahmen des Bauverfahrens der B56 n.

2008 wurde eine enge Kooperation des Ministeriums mit verschiedenen Partnerprovinzen in China ins Leben gerufen. Aktuell engagiert sich das Ministerium insbesondere beim nachhaltigen Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben in Sichuan im Mai 2008. Das Ministerium unterstützt dabei einen Expertenaustausch zur nachhaltigen Entwicklung der ländlichen Regionen im Erdbebengebiet.

Seit 25 Jahren wird vom Land NRW und der Volksrepublik China ein Austausch gepflegt. In der Provinz Sichuan schätzt man vor allem die „deutsche Gründlichkeit”. Nach dem schlimmen Erdbeben befindet sich die Region Sichuan weiterhin im Neuaufbau. Die Erfahrungen, die die Gruppe im Selfkant sammelte, sollen beim Wiederaufbau hilfreich sein.

Bürgermeister Herbert Corsten stellte der Delegation kurz die Gemeinde Selfkant, die Euromosa-Gemeinden und das Leader-Projekt vor, ehe von Seiten der Bezirksregierung die Flurbereinigung in der Leader-Region angesprochen und erläutert wurde.

Corsten überreichte ferner jedem Gast persönlich den Zipfeltrunk als Geschenk. Nach dem Besuch im Rathaus Tüddern konnten sich die Gäste in Feld und Flur selbst ein Bild von der Flurbereinigung im Zuge der B56 n machen. Am heutigen Dienstag wird um 10 Uhr in Waldfeucht eine weitere Delegation aus Sichuan begrüßt. Dort geht es dann um die Dorfentwicklung in Waldfeucht. Die neu gewonnenen Erkenntnisse sollen dann ebenfalls mit in den Wiederaufbauprozess in der Provinz Sichuan einfließen.

Waldfeucht errang bekanntlich auf Bundesebene in diesem Jahr die Silbermedaille im Wettbewerb: „Unser Dorf hat Zukunft”.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert