Knappe Mehrheit: Rudolf Fabry bleibt Technischer Beigeordneter

Von: hewi
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Wegberg. Rudolf Fabry bleibt für weitere acht Jahre Technischer Beigeordneter der Stadt Wegberg. Im Juli 2001 war er in das Wahlamt gewählt worden, das Ende Juni ausläuft und einer Bestätigung für weitere acht Jahre bedurfte.

In geheimer Abstimmung stimmten im öffentlichen Teil der Ratssitzung 18 Ratsmitglieder für seine Wiederwahl. 17 stimmten dagegen, zwei enthielten sich. Die geheime Wahl hatte der SPD-Fraktionsvorsitzende Harald Kersten im Verlauf der Sitzung beantragt.

Mit dem Abstimmungsergebnis erhielt der CDU-Fraktionsvorsitzende Reinhold Pillich einen Dämpfer. Pillich hatte einen Antrag eingebracht, wonach die Besetzung der Stelle öffentlich ausgeschrieben werden sollte. Dies hätte das berufliche Aus für Fabry bedeuten können.

Vor der Abstimmung hatte Pillich noch erklärt, dass die Gründe für seinen Antrag, nicht der Person Fabrys zu suchen seien. Vielmehr gehe er davon aus, dass solche Stellen grundsätzlich ausgeschrieben werden sollten, um anhand der Bewerber auch eine „Marktanalyse” vornehmen zu können. „Es ist kein Antrag auf Abwahl Fabrys”, betonte er.

Bürgermeisterin Hedwig Klein hatte zuvor Fabrys Arbeits- und Führungsstil gelobt und die Bedeutung hervorgehoben, die das Ressort Tiefbau auch im Haushalt habe. Anscheinend verfehlten diese Fakten ihre Wirkung nicht. In der namentlichen geheimen Abstimmung votierten auch Mitglieder der CDU-Fraktion für Fabry oder enthielten sich.

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