Kloster im Zeichen der fetzigen Musik

Letzte Aktualisierung:

Erkelenz-Hetzerath. Eine neue Konzertreihe unter dem Namen „No sleep ´til Hohenbusch” wird am Samstag, 25. April, erstmals in Haus Hohenbusch veranstaltet.

Sechs Rock- und Metalbands aus der Erkelenzer Musikszene werden diesen Abend bestreiten und dem Publikum ordentlich einheizen.

Ab 19 Uhr steht das ehemalige Kreuzherrenkloster ganz im dem Zeichen der Rockmusik stehen. Denn dann findet dort der Auftakt zur neuen Festivalreihe „No sleep ´til Hohenbusch” statt. Die Kultur GmbH Erkelenz organisiert in Zusammenarbeit mit der Erkelenzer Musikerinitiative, bestehend aus den Bands Divine:Zero und Dead End, ein in Erkelenz bisher noch nicht da gewesenes Indoor-Rockfestival mit dem Ziel der Rockmusikförderung in der Region. Mit von der Partie werden sein As Shadows Arise, Cause for Confusion, Dead End, Divine:Zero, Redrum Inc. und Motorjesus.

Aus den unterschiedlichen Gründen hat sich leider bisher keine eigene, dauerhafte Rock-Konzertkultur in Erkelenz etabliert. „Das Verlangen der 16- bis 30-Jährigen nach solchen Events ist in der Region jedoch unbestreitbar vorhanden”, meint Kulturmanager Christoph Stolzenberger und nimmt als Beleg das alljährlich veranstaltete Smash Fest im Hilfarther Saal Sodekamp-Dohmen. „Auch in der Euregio zeigen viele Veranstaltungen, wie stark die regionale Liveszene in den letzten Jahren geworden ist.”

Für viele Jugendliche sei es jedoch oftmals nicht möglich, diese Veranstaltungen zu erreichen. Aus diesem Grunde hat sich die Kultur GmbH Erkelenz gemeinsam mit der Musikerinitiative dazu entschieden, dieser Zielgruppe eine entsprechende Alternative zu bieten und der Musikkultur im Kreis Heinsberg eine neue Konstante hinzuzufügen. Stolzenberger bemerkt: „Derzeit fristet die Erkelenzer Rockszene unverständlicherweise leider ein Schattendasein. Unser Ziel ist es, die Rockmusik auf lokaler Ebene zu stärken und Konzerte als festen Bestandteil des Kulturlebens zu integrieren.”

Björn Harz von Divine:Zero fährt fort: „Die Rock- und Metalszene ist definitiv auf dem Vormarsch und derzeit populär wie schon lange nicht mehr. Nur auf der Ebene lokaler Liveveranstaltungen tut sich kaum etwas. Hier muss sich definitiv etwas ändern und das ist unser Ziel.”

Unter diesem Aspekt haben sich die Musiker von Divine:Zero und Deadend mit der Kultur GmbH zusammengeschlossen, um fortan eine regelmäßige Konzertreihe in Erkelenz zu veranstalten. Nach kurzer Suche stand eine geeignete Location fest: Haus Hohenbusch. Von Erkelenz schnell erreichbar und als Veranstaltungsort für kulturelle Veranstaltungen unterschiedlicher Art bekannt, ist es geradezu prädestiniert, künftig auch die Heimat dieser lokalen Rockveranstaltung zu sein.

Und somit heißt es am 25. April um 19 Uhr - Einlass ab 18 Uhr „Bühne frei” für die ersten sechs Bands, die für „No sleep ´til Hohenbusch” stehen. „Besonders wichtig war es uns, Bands auszusuchen, die eng mit der lokalen Musikszene verbunden sind”, erklärt Stolzenberger. „Das Alter der Bands spielt keine Rolle. Wir haben sowohl junge Bands mit an Bord, als auch alteingesessene Acts. Gerade mit Divine:Zero, Redrum Inc. und Cause for Confusion verfügt Erkelenz über Bands, die im Underground seit Jahren gute Erfolge verzeichnen können.”

Alle diese Bands seien aus der lokalen Szene nicht mehr wegzudenken und brächten mit ihren energiegeladenen Liveshows sämtliche Konzerthallen ins Schwitzen. As Shadows Arise und Dead End sind die jüngsten Bands des Hohenbusch-Billings. „Ob Rock, Thrash Metal, Hardcore oder Metalcore, beim No sleep ´til Hohenbusch-Festival ist für jeden Fan handgemachter Rockmusik etwas dabei”, ist sich Stolzenberger sicher.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert