Kleine Könige denken an die armen Kinder

Von: anna
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Regionaldekan Gottfried M. Gra
Regionaldekan Gottfried M. Graaff war zum ersten Mal dabei und positionierte (im Beisein von Kreisdirektor Peter Deckers) dank seiner stattlichen Größe auch ohne Leiter den Segensspruch perfekt über dem Eingangsportal des Kreishauses in Heinsberg an der Valkenburger Straße.

Kreis Heinsberg. Groß wie selten zuvor war die Beteiligung von Sternsingern, Eltern und Betreuern am traditionellen Empfang im Heinsberger Kreishaus.

90 Kinder und 60 Erwachsene konnten Kreisdirektor Peter Deckers, Regionaldekan Gottfried M. Graaff, Ingrid Beschorner vom Büro der Regionaldekane und die regionale Jugendbeauftragte Ingrid Beiten, die zugleich als Moderatorin fungierte, dazu begrüßen.

„Ich freue mich sehr, dass ihr heute aus allen Teilen des Kreises gekommen seid”, erklärte der Kreisdirektor in seiner kurzen Ansprache an die Sternsinger aus Birgden, Bocket, Haaren, Karken, Kempen, Kipshoven, Kirchhoven, Kleingladbach, Ratheim, Unterbruch und Wildenrath. Auch in diesem Jahr gelte die Sternsingeraktion wieder Kindern, denen es nicht so gut gehe, erinnerte er an das Beispielland Nicaragua und an das Motto der 54. Aktion Dreikönigssingen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger” und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ): „Klopft an Türen, pocht auf Rechte!”.

Viele Millionen Euro gesammelt

Allein im vergangenen Jahr hätten sich rund eine halbe Million Kinder an der Aktion beteiligt und mehr als 40 Millionen Euro eingesammelt, berichtete er. „Das ist eine riesengroße Summe, zu der auch ihr oder eure Vorgänger einen Beitrag geleistet haben.” Und dann gab auch er selbst noch einen Spende in die Sammelbüchse der Sternsinger von St. Hubertus Kirchhoven. Von dort kam mit Lina Houben (5) auch die kleine Königin, die in diesem Jahr die Ehre hatte, den Segensspruch über dem Eingangsportal des Kreishauses anzubringen. Aber auch als der Kreisdirektor sie ganz hoch hob, reichten die kurzen Arme nicht weit genug. Der Regionaldekan eilte mit seiner ganzen Größe zur Hilfe und positionierte den Spruch ein wenig weiter nach oben.

Dank im Namen des Bischofs

„Ihr seid klasse! Ihr kriegt jetzt von mir einen Applaus. Ihr seid toll!” So lobte Graaff die Sternsinger nach der Pause mit Keksen und Kakao. Zugleich dankte er ihnen ganz offiziell im Namen des Bischofs. Graaff erzählte aus seiner Kinderzeit, als er als Sternsinger immer gedacht habe, die Buchstaben C, M und B würden für die Namen der drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar im Segensspruch stehen. Aber da konnten ihn ganz viele kleine Könige ungefragt ganz schnell aufklären: „Christus mansionem benedicat , Christus segne dieses Haus” riefen sie ihm zu.

Wie die Könige damals Gold, Weihrauch und Myrrhe als Geschenke zum Christkind gebracht hätten, „so bringt ihr heute den Menschen den Segen von Gott. Ihr seid Botschafter Gottes und bringt das Signal, das Gott in unserem Leben da ist.”

„Geld wird euch anvertraut”, führte er weiter aus und wurde von einem der kleinen Könige spontan unterbrochen: „Und das wird verschickt an arme Kinder”, brachte dieser den Satz perfekt zu Ende. Graaffs Dank ging schließlich auch an Eltern und Betreuer dafür, „dass Sie das möglich machen, unterstützen und dabei sind”. Den Kreisdirektor vergaß er dabei nicht, „weil wir an diesem wichtigen Platz im Kreis Heinsberg willkommen sind.”

Clown Heinrich kommt an

Aufgelockert wurde das Programm von Gemeindereferentin Irmgard Zielenbach, die mit den Kindern Sternsinger-Lieder sang und aus St. Josef Bocket dafür sogar Solisten mitgebracht hatte. Begeistert waren die kleinen Gäste nicht zuletzt von den beiden Aufführungen Dirk Windbergs, der sie als Clown Heinrich, König der Clowns, mit seinem Kistenzirkus bei diesem Empfang besuchte.
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