Kreis Heinsberg - „Kleine Formate“ im Gedenken an Marlies Seeliger-Crumbiegel

„Kleine Formate“ im Gedenken an Marlies Seeliger-Crumbiegel

Von: defi
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„Kleine Formate“ waren angesagt in der Galerie im End in Heinsberg-Karken. Professor Dieter Crumbiegel (im Vordergrund) hatte befreundete Künstler zu der gut besuchten Gruppenausstellung eingeladen. Foto: defi

Kreis Heinsberg. Mit sicherer Hand hatte Professor Dieter Crumbiegel die Ausstellung „Kleine Formate“ gehängt, die er in seiner Galerie im End in Heinsberg-Karken präsnetierte. Es war eine Ausstellung von Freunden, die anlässlich des Geburtstages von Crumbiegels vor zweieinhalb Jahren gestorbener Frau, der Keramikkünstlerin Marlies Seeliger-Crumbiegel, im Gedenken als „Geburtstagsgruß“ Kunstwerke für diese Ausstellung zur Verfügung gestellt hatten.

Künstlerinnen und Künstler aus dem Kreis Heinsberg, aber auch darüber hinaus wurden mit Werken der Malerei, Zeichnung und Fotografie vorgestellt. Dieter Crumbiegel als Galerist war die sicherlich nicht ganz leichte Aufgabe zugefallen, die sehr unterschiedlichen, aber durchweg kleinformatigen Kunstwerke zu einer homogenen Ausstellung zu arrangieren. Wer während der zweitägigen Veranstaltung die Galerieräume betrat, war sicherlich positiv überrascht, wie schön die Gruppenausstellung präsentiert wurde, und konnte auf Entdeckungstour gehen. Auch Professor Dieter Crumbiegel, der zurzeit in Krefeld in der Friedenskirche am Luisenplatz aktuelle Arbeiten zeigt, war mit einigen Bildern beteiligt.

Plastiken haben „Stammplatz“

„Tor“ heißt eine der keramischen Plastiken von Marlies Seeliger-Crumbiegel, die in der Galerie im End ihren „Stammplatz“ haben und vom Schaffen der Künstlerin anschaulich berichten.

Der Schwerpunkt der Ausstellung lag aber bei den befreundeten Gastkünstlern und ihren Kunstwerken. Zwei Fotografien „en bleu“ und „en orange“ zeigte Wil Albertz aus Wegberg-Rickelrath. Tau- und Netzwerk hatte Albertz fotografiert und dabei den Fokus auf die Farben Blau und Orange gerichtet. Gleich neben Albertz hing eines der monochromen Bilder von Ingrid Pusch aus Erkelenz. „Tauwetter“ hatte die Künstlerin ihr in Grautönen gehaltenes Acrylgemälde betitelt. Conny Roßkamp aus Geilenkirchen zeigte an Landschaften erinnernde Ölbilder. Thomas Klein aus Mönchengladbach überraschte nicht nur mit seiner „Irritation rot“. Auch seine kleinen Glasobjekte „Blauer Rhythmus“ und „Blaue Figuration“ forderten den Betrachter auf, dem Künstler auf die Schliche zu kommen und herauszufinden, woher die Blau- und Rottöne seiner Werke tatsächlich kommen.

Barbara Göbel (Köln), Herbert Albin Knops (Köln), Monika Otto (Krefeld), Klaus Orlean (Erkelenz), Walter Panhaus (Erkelenz), Elke Richter (Düsseldorf), Anne Rossenbach (Köln), Gertrud Stracke (Köln), Karin Thiel (Geilenkirchen) und Karin van Zoggel (Brüggen) zählten ebenfalls zu den ausstellenden Künstlern.

Hermann Josef Mispelbaum aus Übach Palenberg war mit drei sehr schönen Zeichnungen präsent: „Blutbild“, „Der zu Behandelnde“ und „Der Patient“.

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