Kleidersammlung wieder ein großer Erfolg

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Regionaldekan Gottfried Maria Graaff (l.), Katholikenratsvorsitzender Lutz Braunöhler (2. v. l.) und Ralf Zanders (3. v. l), Geschäftsführer des Katholikenrates und Referent im Büro der Regionaldekane, mit Vertretern von Trägern und Projekten sowie den an der Sammlung beteiligten Jugendgruppen.

Kreis Heinsberg. Für die St. Martins-Kleidersammlung 2013 stehe das Wort „Erfolg“. Dies hob Ralf Zanders, Geschäftsführer des Katholikenrates und Referent im Büro der Regionaldekane, hervor, als der Erlös aus der Sammlung im Pfarrheim von Brachelen verteilt wurde.

Denn die Sammlung habe die Zusammenarbeit von Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen, von Jung und Alt in den Gemeinschaften der Gemeinden und Pfarren gestärkt, zum ­Zusammenhalt in der Region beigetragen sowie einen Erlös in Höhe von 44.000 Euro erbracht. Mit der gleichen Summe wie im letzten Jahr würden diesmal jedoch 15 Träger und Projekte bedacht, erklärte Ralf Zanders; im vergangenen Jahr waren es 13.

Stolz auf das Engagement

Die Verteilung des Erlöses nahmen Lutz Braunöhler, Vorsitzender des Katholikenrates für die Region Heinsberg, und Regionaldekan Gottfried Maria Graaff vor. Letzterer betonte, dass er stolz auf das Engagement der vielen Katholiken sei, ohne die nicht solche eine Summe hätte zustande kommen können. Dieser Einsatz sei ­außergewöhnlich und einmalig im Bistum.

Der Dank gebühre deshalb den vielen Menschen vor Ort, die die Sammlung bewerkstelligen würden, sagte Lutz Braunöhler. Vorwiegend seien dies junge Menschen aus Jugendgruppen, Vereinen und Gruppierungen. Ihr Einsatz führe dazu, dass ein solch hoher Erlös erzielt werde. Deshalb sei erneut ein Unterstützerpreis, gestiftet vom Katholikenrat, unter den Jugendgruppen als Dankeschön für ihre aktive Mitarbeit ausgelost worden.

200 Euro bekam daraufhin die Gruppe „Keller“ der Pfarrei St. Anna Schierwaldenrath. 150 Euro gingen an die Messdiener der Filialgemeinde St. Martin Wegberg-Beeck und 100 Euro an die „Porselener Knechte“ der Pfarrei St. Maria Rosenkranz Porselen.

Wer wird unterstützt?

Anschließend baten Lutz Braunöhler und Regionaldekan Gottfried Maria Graaff die Vertreter der Träger und Projekte zu sich, um ihnen jeweils einen Anteil des Erlöses zu überreichen. Je 8000 Euro gingen an die Caritas-Werkstatt Schierwaldenrath und Amos Oberbruch, 6000 Euro an Kids und Co im Kreis Heinsberg sowie je 2000 Euro an die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Berufsverband – Regionale Arbeitslosenberatung sowie den Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer (SKFM) Erkelenz.

Jeweils 1800 Euro erhielten das Selbsthilfe- und Freiwilligenzentrum in Heinsberg, das Projekt Aktion Interplast Seligenstadt (GdG Übach-Palenberg), das Projekt Stadtteiltreff der KAB Birgden (GdG Gangelt), der Förderverein Abbé George in Burundi (GdG Wegberg), die Eine-Welt-AG des Cusanus-Gymnasiums Erkelenz (GdG Erkelenz), das Projekt Schwester Christa in Santa Cruz Bolivien von St. Hubertus Kirchhoven (GdG Heinsberg-Waldfeucht), die Mercatorschule Gangelt (GdGs Gangelt, Selfkant, Geilenkirchen) und der Missionskreis Osteuropa (GdG Selfkant) sowie die Schulspeisung für Grundschulen (GdG Wassenberg). Ebenfalls 1800 Euro erhielt der Missions- und Bastelkreis Brachelen (GdG Hückelhoven).

Brachelener Projekt für Haiti

Die Brachelener Gruppe stellte diesmal ihr Projekt vor. Wie Peter Körfer ausführte, unterstützt der Missions- und Bastelkreis, der seit 1960 besteht, seit 1999 ausschließlich die Mont Des Oliviers Schule in Haiti. Mit den Spendengeldern konnten ein Schulgebäude aus Stein sowie später ein Küchenanbau errichtet, Nähmaschinen, Computer und Schuluniformen angeschafft werden.

Die Schule wird allein durch Spenden aus Brachelen (Erlöse aus dem Basar, Spenden von Bürgern aus Brachelen sowie Erlös aus der St. Martins-Kleidersammlung) betrieben, das heißt man kommt für die jährlichen Fixkosten für Lehrergehälter, warme Mahlzeiten, sauberes Wasser, Medizin und Grundversorgung der 292 Schüler auf.

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