Kleidersammlung: „Jeder trägt dazu bei, um Not zu lindern“

Von: hewi
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Für gute Zwecke: Die Erlöse der St.-Martins-Kleidersammlung wurden in Klinkum übergeben. Foto: Koenigs

Kreis Heinsberg. Lutz Braunöhler, Vorsitzender des Katholikenrates für die Region Heinsberg, freute sich über diesen ganz besonderen Termin: Im Pfarrheim „Zur Heiligen Familie“ in Wegberg-Klinkum wurde der Erlös aus der St.-Martins-Kleidersammlung in Höhe von insgesamt 44.000 Euro an 13 Träger und Projekte verteilt.

Die St.-Martins-Kleidersammlung in der Region Heinsberg gilt als die größte nicht kommerzielle Kleidersammlung Deutschlands. Viele Menschen würden sich für diese Aktion persönlich einsetzen, betonte Braunöhler.

Ralf Zanders, Referent aus dem Büro der Regionaldekane sowie Geschäftsführer des Katholikenrates ergänzte, dass seit 2005 insgesamt 1,6 Millionen Tonnen Altkleider in der Region gesammelt worden seien, die einen Gesamt­erlös von 264.000 Euro erbracht hätten. Rund 1500 Ehrenamtliche aus Pfarreien, Schulen und Verbänden würden jährlich rund 5000 Arbeitsstunden leisten.

Die Übergabe des Erlöses nahm Braunöhler gemeinsam mit Regionaldekan Gottfried Maria Graaff vor. Jeweils 1800 Euro gingen an das Projekt „ Aktion Interplast Seligenstadt“ von St. Petrus Übach-Palenberg, an den Stadtteiltreff der Gemeinschaft der Gemeinden Gangelt, an den Förderverein „Abbé George in Burundi“ von der GdG Wegberg, an den Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer (SKFM) Erkelenz, an die Eine-Welt-AG des Cusanus-Gymnasiums Erkelenz, an das Selbsthilfe- und Freiwilligen-Zentrum in Heinsberg, an das Projekt „Schwester Christa in Santa Cruz in Bolivien“ von St. Hubertus Kirchhoven, an die Missions- und Bastelgruppe Brachelen und an die Schulspeisung für Grundschulen der GdG Wassenberg. 2000 Euro erhielt der KAB-Berufsverband „Regionale Arbeitslosenberatung“, 4500 Euro der Verein Amos in Oberbruch und 7300 Euro das Projekt „Kids und Co im Kreis Heinsberg“. 14.000 Euro flossen an die Caritas-Werkstatt Schierwaldenrath.

„Ich bin stolz auf die Menschen“, betonte Regionaldekan Graaff. Jeder trage seinen Teil dazu bei, um Not zu lindern.

Braunöhler dankte auch den Jugendgruppen, Vereinen und Gruppierungen für ihre Unterstützung und ihr hohes Engagement bei dieser großen St.-Martins-Kleidersammlung. „Wenn wir sie nicht hätten, könnten wir die Aktion nicht durchführen“, stellte Braunöhler fest.

Drei von ihnen erhielten als Dank den Unterstützerpreis, der vom Katholikenrat gestiftet und unter den Jugendgruppen ausgelost wurde.

Mit 200 Euro wurden die Messdiener der Pfarrei St. Johannes der Täufer in Ratheim belohnt, mit 150 Euro die Messdiener der Pfarrei St. Leonhard Hilfarth und mit 100 Euro die Pfadfinder des Stammes Titus Brandsma von der Gemeinde St. Peter und Paul Wegberg.

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