Kirchenchor Karken feiert 125-jähriges Bestehen

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Vorfreude auf das Fest: Der Karkener Kirchenchor feiert am 5. September sein 125-jähriges Bestehen.

Heinsberg-Karken. Keine Sekunde zögert Helene Marques mit ihrer Antwort: „Singen in der Gemeinschaft ist eine Wohltat für Körper und Geist. Und wenn wir geistliche Lieder singen, dann ist der Chorgesang Wellness auch für die Seele.” Auf diese einfache Formel bringt die 54-jährige Vorsitzende des Karkener Kirchenchores das Geheimnis hinter ihrem Erfolg.

Immerhin 44 Sängerinnen und Sänger gehören zu dem Verein, der unter Leitung von Wolfgang Beule nicht nur kirchlichen Hochfesten Glanz und Feierlichkeit verleiht.

Am 5. September wird mit einem bunten Programm in der Karkener Bürgerhalle das 125-jährige Bestehen gefeiert. „Wer wird schon 125 und fühlt sich dabei noch frisch und mitteilungsbedürftig”, lacht Helene Marques. „In unserem Verein findet jeder, der mitmachen möchte, Leben und Freude.”

Das Programm am kommenden Festsonntag, 5. September, beginnt um 11 Uhr mit einem lebendig gestalteten Familiengottesdienst in der Bürgerhalle. Anschließend wird sich - unter der Schirmherrschaft von Hans-Josef Reiners - ein bunter Reigen entfalten: dargeboten von vier auswärtigen Gastchören und von den musizierenden Karkener Ortsvereinen, einschließlich der Tanzgruppe Bellissiomo und dem Frauenchor Li(e)dschatten. Als „kulinarische Begleitmusik” sorgt bis zirka 18 Uhr ein starkes Team für Kaffee und Kuchen, für ein reichhaltiges Angebot an der Theke und am Grillstand.

125 Jahre erfolgreiche Vereinsarbeit bedeute, so Marques, dass eine große Zahl von Menschen über lange Zeit viel Liebe und Hingabe in die gemeinsame Aufgabe gesteckt habe. Deshalb sei es ein besonderes Anliegen des St.-Severinus-Chores, vor allem alle ehemaligen Mitglieder zu dem Fest einzuladen. Ganz im Sinne der Gründungsväter von 1885 - eine Gruppe um den damaligen Küster und Organisten Wilhelm Heggen - versteht sich der Kirchenchor bis heute als lebendige Gemeinschaft, in der sich jeder wohl fühlen sollte. Davon zeugen lockere Proben, Fahrradtouren und Familienfeste.

„Eine gute Gemeinschaft ist unverzichtbar”, so die Vorsitzende, „sonst könnten wir nicht überzeugend das Lob Gottes singen.” Dass diese Form von Gebet hilfreich und heilsam ist, habe sie selbst in schweren Zeiten erfahren dürfen. Dass Kirche für manche Menschen heute „out” sei, könne sie verstehen, aber das Erleben von Kirche, Glauben und Gemeinschaft in einem Verein wie dem St.-Severinus-Chor werde dadurch nicht beeinträchtigt.
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