Kinovergnügen und kultureller Dialog im Mittelpunkt

Von: hewi
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Hückelhoven. Und immer wieder kommen sie im Herbst nach Hückelhoven. Vom 19. bis 21. November locken wieder die belgisch-niederländisch-deutschen Filmtage das internationale und vor allem junge Publikum nach Hückelhoven in die Aula.

Das Festival wurde 1971 von Filmpädagogen aus den drei Nachbarländern ins Leben gerufen und findet seitdem jedes Jahr statt.

Die heutige Organisatorin Gisela Münzenberg war schon ganz am Anfang als Besucherin dabei. Auf den Filmtagen kommen junge Filmemacher aus Belgien, den Niederlanden und Deutschland zu Wort. Ziel der Veranstaltung ist neben dem Kinovergnügen natürlich auch der kulturelle Dialog zwischen den jungen Menschen.

Das Denken in den jeweiligen Nachbarländern kann durch das künstlerische Mittel des Films sehr gut dargestellt werden. Dieses Konzept hat die Filmtage seit ihrer Gründung bestehen lassen, wodurch sie heute zu den ältesten Filmfesten ihrer Art in Deutschland und Europa gehören.

Unterstützt werden die Filmtage vom Bundesverband Jugend und Film, dem niederländischen Huis van de Kunsten und der belgischen Organisation Jekino. Alle Filme müssen im kinofähigen Abspielformat auf Zelluloid vorliegen und im Verleih in ihren jeweiligen Ländern vertreten sein. Es werden nur Originalfassungen mit englischen Untertiteln vorgeführt. Dem Kinogenuss hat dies erfahrungsgemäß bisher keinen Abbruch getan. Im Anschluss an die Vorführungen besteht die Möglichkeit, mit Schauspielern und Regisseuren zu diskutieren. Die Besucher sind in und um Hückelhoven untergebracht.

Den Festivalauftakt macht am Freitag, 19. November, um 15 Uhr der deutsche Film „Die Vorstadtkrokodile II”, der wieder teilweise in Hückelhoven gedreht wurde. Um 17 Uhr folgt der niederländische Film „Wit Licht” von Jean van de Velde. Offiziell eröffnet werden die Filmtage am Freitag, um 20 Uhr im Rahmen der Aufführung des prämierten Films „Der Fremde”.

Der Samstag beginnt um 9.30 Uhr mit dem belgischen Film „Les Barons”, in dem es auch um arabische Einwanderer und Integration geht. Regisseur ist Nabil Ben Yadic. Um 13.30 Uhr stehen dann Videos und Kurzfilme auf dem Programm. Gezeigt werden rund 15 Arbeiten von jungen Regisseuren. Anschließend können die Besucher über die Kurzfilme diskutieren. Um 20 Uhr gibt es dann „Tanzträume”, in dem Jugendliche das Thema Kontakthof von Pia Bausch tanzen. Danach folgt um 21.45 Uhr der belgische Film „BO” von Regisseur Hans Herbota.

Der Sonntag beginnt in der Aula um 9.30 Uhr mit dem niederländischen Film „Cest déjá Lété” von Martin Maria Smits. Um 13.30 folgt die deutsche Produktion „Renn, wenn du kannst” von Dietrich Brüggemann. Der belgische Animationsfilm „Panique au village/Panik op het dorp” setzt den Schlusspunkt der Filmtage. Der Eintritt ist frei.
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